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Versorgung von Kindern mit einer Trachealkanüle: Folgen für das Familiensystem und Implikationen für die logopädische Praxis

Josephine Schomaker, Jana Zang, Ulrike Marotzki

Abstract

Der Bedarf an der Versorgung von Kindern mit Trachealkanülen (TK) nimmt weltweit zu. Ein Kind kann eine TK aus vielfältigen
medizinischen Gründen benötigen. Langfristig kann die TK motorische, kommunikative Fähigkeiten sowie die Ernährung und das Schlucken der Kinder beeinträchtigen und zu erheblichen Belastungen der Familien führen, insbesondere bei der häuslichen Pflege. Eltern übernehmen umfangreiche pflegerische Aufgaben, was psychische und soziale Herausforderungen mit sich bringt. Daher wird eine familienzentrierte, multiprofessionelle Versorgung gefordert, bei der die Bedürfnisse und Ressourcen der Familien berücksichtigt werden. Der Beitrag verdeutlicht die zentrale Rolle der Logopäd*innen/Sprachtherapeut*innen, indem sie neben fachlichen Interventionen insbesondere die Kompetenzen der Eltern stärken und bedürfnisorientierte Unterstützung anbieten.
Original languageGerman
JournalForum Logopadie
Volume39
Issue number4
Pages (from-to)6-11
ISSN0932-0547
Publication statusPublished - 01.07.2025

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being

Research Areas and Centers

  • Health Sciences

DFG Research Classification Scheme

  • 2.22-20 Pediatric and Adolescent Medicine
  • 2.22-29 Otorlaryngology, Phoniatrics and Audiology

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