TY - JOUR
T1 - Psychoakustische skalierung akustischer stimmparameter durch multizentrisch validierte RBH-bewertung
AU - Schönweiler, R.
AU - Wübbelt, P.
AU - Hess, M. M.
AU - Ptok, M.
PY - 2001
Y1 - 2001
N2 - Hintergrund: Es ist bekannt, dass akustische Stimmmerkmale mit perzipierter Heiserkeit korrelieren. Um diese Korrelation diagnostisch nutzbar zu machen, sollte eine Skalierung geeigneter Parameter nach einem bekannten psychoakustischen Stimmbewertungsverfahren, dem RBH-Index, entwickelt werden.
Methoden: Es wurde ein akustischer Datensatz von 120 normalen und heiseren Stimmen verwendet, für den multizentrisch ermittelte RBH-Bewertungen vorlagen. Mit einer Regressionsbaumanalyse wurden aus einer Vielzahl akustischer Parameter diejenigen identifiziert, die am stärksten an einer korrekten Klassifikation beteiligt waren. Mit diesen Parametern wurden Feedforward-Netze trainiert und in ein Computerprogramm für die praktische Anwendung implementiert.
Ergebnisse: Die mittleren Wahrscheinlichkeiten für korrekte Klassifikation betrugen 0,65 - 0,85, also weit mehr als die doppelte Ratewahrscheinlichkeit (0,25). Das Computerprogramm war in der Lage, zu 40 % sowohl für Rauigkeit als auch Behauchtheit, zu 65 % wenigstens in Rauigkeit oder Behauchtheit korrekt zu klassifizieren.
Schlussfolgerungen: Es wurde ein neues psychoakustisch basiertes Klassifikationssystem entwickelt. Die hier verwendeten Klassifikationsschemata erlauben zukünftig auch die Berücksichtigung anderer Parameter, wie z. B. GNE, wodurch die Klassifikationsgenauigkeit eventuell noch gesteigert werden kann.
AB - Hintergrund: Es ist bekannt, dass akustische Stimmmerkmale mit perzipierter Heiserkeit korrelieren. Um diese Korrelation diagnostisch nutzbar zu machen, sollte eine Skalierung geeigneter Parameter nach einem bekannten psychoakustischen Stimmbewertungsverfahren, dem RBH-Index, entwickelt werden.
Methoden: Es wurde ein akustischer Datensatz von 120 normalen und heiseren Stimmen verwendet, für den multizentrisch ermittelte RBH-Bewertungen vorlagen. Mit einer Regressionsbaumanalyse wurden aus einer Vielzahl akustischer Parameter diejenigen identifiziert, die am stärksten an einer korrekten Klassifikation beteiligt waren. Mit diesen Parametern wurden Feedforward-Netze trainiert und in ein Computerprogramm für die praktische Anwendung implementiert.
Ergebnisse: Die mittleren Wahrscheinlichkeiten für korrekte Klassifikation betrugen 0,65 - 0,85, also weit mehr als die doppelte Ratewahrscheinlichkeit (0,25). Das Computerprogramm war in der Lage, zu 40 % sowohl für Rauigkeit als auch Behauchtheit, zu 65 % wenigstens in Rauigkeit oder Behauchtheit korrekt zu klassifizieren.
Schlussfolgerungen: Es wurde ein neues psychoakustisch basiertes Klassifikationssystem entwickelt. Die hier verwendeten Klassifikationsschemata erlauben zukünftig auch die Berücksichtigung anderer Parameter, wie z. B. GNE, wodurch die Klassifikationsgenauigkeit eventuell noch gesteigert werden kann.
UR - https://www.scopus.com/pages/publications/0035067528
U2 - 10.1055/s-2001-11883
DO - 10.1055/s-2001-11883
M3 - Zeitschriftenaufsätze
C2 - 11320872
AN - SCOPUS:0035067528
SN - 0935-8943
VL - 80
SP - 117
EP - 122
JO - Laryngo- Rhino- Otologie
JF - Laryngo- Rhino- Otologie
IS - 3
ER -