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Präklinische Reanimationsmaßnahmen: Studie zum aktuellen Umsetzungsstand von T-CPR in den Leitstellen.

Rafael Trautmann, Julius Ballé, Thomas Hofmann, Melanie Reuter-Oppermann, Patrick Ristau

Abstract

Seit dem Jahr 2010 fordert der European Resuscitation Council (ERC) die telefonische Unterstützung von Laien bei der Durchführung von Reanimationsmaßnahmen in den ERC-Leitlinien zur Reanimation als zentralen Baustein zur Verbesserung von präklinischen Wiederbelebungsmaßnahmen (1). Doch gemäß aktuellen Zahlen aus dem Deutschen Reanimationsregister erfolgt auch mehr als zehn Jahre später lediglich in knapp einem Drittel (30,9%) der Fälle eine telefonische Anleitung (T-CPR, Telephone-assisted Cardiopulmonary Resuscitation; telefonisch angeleitete Herz-Lungen-Wiederbelebung) durch die Leitstellen (2). In einer durch die ADAC-Stiftung finanzierten Studie aus dem Jahr 2021 wurden alle 232 deutschen Leitstellen befragt, ob ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Laienreanimation anleiten. 166 Leitstellen beantworteten den Fragebogen, und alle gaben an, dass bei ihnen eine T-CPR angeleitet wird (3). Die Ergebnisse dieser Studie sind als erster Erfolg zu werten; in einer Studie aus dem Jahr 2014, an der 56 Leitstellen teilnahmen, lag der Anteil der Leitstellen, die eine TCPR anleiteten, noch bei 76,8% (3).
Original languageGerman
JournalRettungdienst
Volume47
Pages (from-to)56-62
Number of pages7
Publication statusPublished - 30.07.2024

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being
  2. SDG 5 - Gender Equality
    SDG 5 Gender Equality
  3. SDG 10 - Reduced Inequalities
    SDG 10 Reduced Inequalities
  4. SDG 12 - Responsible Consumption and Production
    SDG 12 Responsible Consumption and Production

Research Areas and Centers

  • Research Area: Center for Population Medicine and Public Health (ZBV)

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