TY - JOUR
T1 - Nichtunterlegenheitsstudie zum Einsatz von Medizinischen Fachangestellten unter Aufsicht auf Distanz im Vergleich mit Medizinischen Technolog*innen für Radiologie im Deutschen Mammografie-Screening-Programm
AU - Holland, Katharina
AU - Schopphoven, Stephan
AU - Nachtmann, Christian
AU - Katalinic, Alexander
AU - Bock, Karin
PY - 2017/12/31
Y1 - 2017/12/31
N2 - Kann die technische Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen im Mammografie-Screening-Programm auch von Personen mit abgeschlossener medizinischer Ausbildung und erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz ohne Qualitätsverluste unter ärztlicher Aufsicht auf Distanz erfolgen?Mit dieser Frage beschäftigt sich die vorliegende, behördlich genehmigte Nichtunterlegenheitsstudie mit Auswertung der Mammografie-Untersuchungen von 37808 Screening-Teilnehmerinnen, die von insgesamt 14 radiologischen Fachkräften über einen Gesamtzeitraum von 18 Monaten untersucht wurden. Beurteilt wurden nachfolgende strahlenschutzrelevante Endpunkte: Bildqualität, Wiederholungsaufnahmen, mittlere Parenchym-Dosis und Untersuchungsabbrüche, jeweils im Vergleich der Untersuchungen von 4 MFA vs. 10 MTR an 4 Mammografie-Geräten, davon 2 am stationären Standort unter Aufsicht am Ort der technischen Durchführung und 2 im Einsatz in mobilen Untersuchungseinheiten unter Aufsicht auf Distanz.Die Qualitätsanforderungen an die Erstellung von Screening-Mammografie-Aufnahmen werden regelhaft von allen radiologischen Fachkräften, unabhängig von der Berufsgruppe und der Aufsichtsform, erfüllt.Die Untersuchungsergebnisse dieser Studie belegen nicht nur die Nichtunterlegenheit der qualifizierten Medizinischen Fachangestellten (MFA), sondern weisen in der vorliegenden Studie auch eine signifikante Überlegenheit der MFA in Bezug auf die Bildqualität und Wiederholungsaufnahmen auf.Die technische Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen im Mammografie-Screening-Programm kann ohne Qualitätsverluste von qualifizierten MFA mit erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz unter ärztlicher Aufsicht auf Distanz erfolgen.
AB - Kann die technische Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen im Mammografie-Screening-Programm auch von Personen mit abgeschlossener medizinischer Ausbildung und erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz ohne Qualitätsverluste unter ärztlicher Aufsicht auf Distanz erfolgen?Mit dieser Frage beschäftigt sich die vorliegende, behördlich genehmigte Nichtunterlegenheitsstudie mit Auswertung der Mammografie-Untersuchungen von 37808 Screening-Teilnehmerinnen, die von insgesamt 14 radiologischen Fachkräften über einen Gesamtzeitraum von 18 Monaten untersucht wurden. Beurteilt wurden nachfolgende strahlenschutzrelevante Endpunkte: Bildqualität, Wiederholungsaufnahmen, mittlere Parenchym-Dosis und Untersuchungsabbrüche, jeweils im Vergleich der Untersuchungen von 4 MFA vs. 10 MTR an 4 Mammografie-Geräten, davon 2 am stationären Standort unter Aufsicht am Ort der technischen Durchführung und 2 im Einsatz in mobilen Untersuchungseinheiten unter Aufsicht auf Distanz.Die Qualitätsanforderungen an die Erstellung von Screening-Mammografie-Aufnahmen werden regelhaft von allen radiologischen Fachkräften, unabhängig von der Berufsgruppe und der Aufsichtsform, erfüllt.Die Untersuchungsergebnisse dieser Studie belegen nicht nur die Nichtunterlegenheit der qualifizierten Medizinischen Fachangestellten (MFA), sondern weisen in der vorliegenden Studie auch eine signifikante Überlegenheit der MFA in Bezug auf die Bildqualität und Wiederholungsaufnahmen auf.Die technische Durchführung von Früherkennungsuntersuchungen im Mammografie-Screening-Programm kann ohne Qualitätsverluste von qualifizierten MFA mit erforderlichen Kenntnissen im Strahlenschutz unter ärztlicher Aufsicht auf Distanz erfolgen.
U2 - 10.1055/a-2655-3305
DO - 10.1055/a-2655-3305
M3 - Zeitschriftenaufsätze
VL - 22
SP - 298
EP - 305
JO - Senologie
JF - Senologie
IS - 4
ER -