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Karrierewege in der Hochschulmedizinin Deutschland

B. Siegmund, C. Nau, J. Schölmerich, R. Thimme*

*Corresponding author for this work

Abstract

In den letzten Jahren ist ein nachlassendes Interesse des medizinischen Nachwuchses an einer Grundlagen-orientierten wissenschaftlichen Ausbildung und Laufbahn auffällig. So führen immer weniger Studentinnen und Studenten eine wissenschaftlich-experimentelle Doktorarbeit durch und ein Großteil der Hochschulabsolventen/innen wendet sich einer rein klinischen Tätigkeit zu. Wissenschaftlich interessierte junge Nachwuchswissenschaftler/innen orientieren sich hingegen zunehmend ins Ausland. Die Ursachen hierfür sind vielseitig und u. a. auf schlechte und nicht etablierte Ausbildungsstrukturen und Karrierewege in der Hochschulmedizin zurückzuführen. In den letzten Jahren sind diese strukturellen Probleme teilweise erkannt und diskutiert worden und haben zu konkreten Verbesserungen, wie z. B. Förderprogramme zur Etablierung früherer wissenschaftlicher Selbständigkeit, geführt. Diese Maßnahmen können aber nur einen ersten Schritt darstellen und müssen u. a. durch die Entwicklung von qualifizierten Ausbildungswegen, der weiteren Förderung der wissenschaftlichen Selbständigkeit und der Schaffung besserer Karriereperspektiven ergänzt werden. In dieser Übersicht sollen die aktuelle Situation und Entwicklung sowie mögliche Verbesserungen zur Steigerung der Attraktivität von Karrierewegen in der Hochschulmedizin in Deutschland diskutiert werden.
Original languageGerman
JournalDeutsche Medizinische Wochenschrift
Volume134
Pages (from-to)1587-1590
Number of pages4
ISSN0012-0472
DOIs
Publication statusPublished - 31.07.2009

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being

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