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Depression und subjektive kognitive Beeinträchtigung bei Langzeit-Brustkrebsüberlebenden

  • Daniela Doege
  • , Melissa Suk-Yin Thong
  • , Lena Koch-Gallenkamp
  • , Lina Jansen
  • , Heike Bertram
  • , A. Eberle
  • , Bernd Holleczek
  • , A. Nennecke
  • , Ron Pritzkuleit
  • , Annika Waldmann
  • , Sylke Ruth Zeissig
  • , H. Brenner
  • , Volker Arndt
  • German Cancer Research Center
  • Zurich Center for Integrative Human Physiology (ZIHP)
  • Division of Clinical Epidemiology and Aging Research
  • German Cancer Consortium (DKTK)
  • Cancer Registry of North Rhine-Westphalia
  • Leibniz-Institute for Prevention Research and Epidemiology
  • Krebsregister des Landes Bremen
  • Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin
  • University of Bremen
  • Cancer Registry of Saarland
  • Krebsregister Saarland
  • Hamburg Cancer Registry
  • Hamburgisches Krebsregister
  • Cancer Registry of Rhineland-Palatinate
  • Krebsregister Rheinland-Pfalz
  • University of Würzburg

Abstract

Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. So wurden im Jahr 2018 weltweit über 2 Millionen Neuerkrankungen verzeichnet [1]. Gleichzeitig steigt durch verbesserte Überlebenschancen und den demografischen Wandel die Zahl der Langzeitüberlebenden von Krebs [2]. Brustkrebsüberlebende machen in Deutschland den größten Anteil der sog. » Cancer Survivors« aus [2] und somit wächst zu Recht in den letzten Jahren das Forschungsinteresse an dieser Zielgruppe. Angesichts der Lebensspanne, die die meisten Betroffenen nach der Behandlung noch vor sich haben, ist es wichtig, Langzeiteffekte der Behandlung und mögliche Auswirkungen auf die Lebensqualität im Blick zu behalten [3]. Einer Übersichtsarbeit zufolge zeigt die Mehrheit der Studien, dass Frauen mit Brustkrebs in der Vorgeschichte eine globale Lebensqualität zurückerlangen können, die mit der Allgemeinbevölkerung vergleichbar ist [4]. Jedoch berichten viele Betroffene auch Jahre nach der Diagnose noch Langzeitfolgen der Behandlung, wie z. B. Lymphödeme, Schmerzen oder sexuelle Beeinträchtigungen [4, 5]. Körperliche und emotionale Belastungen können sich zusätzlich auf die psychische Gesundheit auswirken und sich z. B. in Form depressiver Symptome äußern. Es ist daher wichtig, die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zu erforschen. Psychische Belastungen werden von den Betroffenen meist nicht direkt geäußert und der Spontaneindruck von Behandlern ist oft nicht ausreichend treffsicher [6, 7].
Original languageGerman
Journalgynäkologische praxis
Volume48
Issue number1
Pages (from-to)22-30
Publication statusPublished - 2021

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being

Research Areas and Centers

  • Research Area: Center for Population Medicine and Public Health (ZBV)

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