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Behandlungskonzept des ewing-tumors

Translated title of the contribution: Treatment concept of the ewing's tumor

M. Paulussen*, C. Poremba, A. Schuck, W. Winkelmann, J. Dunst, H. Jürgens

*Corresponding author for this work

Abstract

Die Familie der Ewing-Tumoren (ET), d.h. das Ewing-Sarkom und der maligne Periphere Neuroektodermale Tumor (PNET) einschließlich des Askin-Tumors der Thoraxwand, ist eine durch ein gemeinsames Chromosom 22-Rearrangement charakterisierte Gruppe hochmaligner Tumoren des muskuloskelettalen Systems. Initialsymptome sind Schmerz und Schwellung. Der Differentialdiagnose eines ET sollte durch bildgebende Diagnostik und ggf. Biopsie nachgegangen werden. Nach Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum erfolgt eine aggressive neoadjuvante Therapie auf der Basis von Alkylantien und Anthrazyklinen. Zudem ist eine konsequente Lokaltherapie als Operation und/oder Radiatio erforderlich. Tumorstadium und Response auf die Chemotherapie sind prognostische Faktoren. Ohne systemische Therapie liegt das Langzeitüberleben unter 10%, mit moderner multimodaler Kombinationstherapie je nach Stadium bei bis zu 70%. Neue, zur Zeit in randomisierten Studien überprüfte Therapiestrategien involvieren Hochdosistherapie mit autologem Stammzellrescue. Seit 1999 besteht mit EURO-E.W.I.N.G. 99 eine europaweite Phase-III-Therapiestudie für Erwachsene und Kinder mit ET.
Translated title of the contributionTreatment concept of the ewing's tumor
Original languageGerman
JournalOnkologe
Volume7
Issue number4
Pages (from-to)428-437
Number of pages10
ISSN0947-8965
DOIs
Publication statusPublished - 2001

UN SDGs

This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)

  1. SDG 3 - Good Health and Well-being
    SDG 3 Good Health and Well-being

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