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Abstract
In der onkologischen Rehabilitation beansprucht die Bewegungstherapie einen erheblichen Anteil der Therapiezeit. Mit dem Ziel der nachhaltigen Aufrechterhaltung körperlicher Aktivität soll ein Rehabilitationsnachsorgeprogramm für Brustkrebspatientinnen durch den Einsatz einer Reha-Nachsorge-App (ReNaApp) implementiert und im Hinblick auf Akzeptanz, Umsetzbarkeit sowie Optimierungspotenziale evaluiert werden.Der qualitative Studienteil wurde im Rahmen einer quasi-randomisierten Längsschnittstudie im Mixed-Methods-Design durchgeführt. Datenbasis bilden leitfadengestützte Interviews mit Brustkrebs-Rehabilitandinnen der Interventionsgruppe und eine Fokusgruppe mit dem Reha-Team, das in der Umsetzung der Nachsorgeintervention involviert war. Die Rehabilitandinnen wurden drei, sechs und neun Monate nach der Reha befragt und die Fokusgruppe wurde nach Abschluss der Rekrutierung durchgeführt. Das Datenmaterial wurde entsprechend der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.Es fanden 19 Interviews mit sieben Rehabilitandinnen statt (Ø 47 Jahre). An der Fokusgruppe nahmen acht Mitarbeitende (87,5% weiblich) teil, die überwiegend dem ärztlichen Personal (N=5) angehörten. Das Reha-Personal berichtete von einer erfolgreichen Implementierung der Intervention. Die praktische Umsetzung an klinikeigene Abläufe anzupassen, die Beteiligung mehrerer Professionen und das gesamte Reha-Team über die Studie zu informieren galten als Erfolgsfaktoren. Allerdings stießen die Mitarbeitenden ebenso auf Hürden, die u. a. den Personalmangel oder die digitale Infrastruktur betrafen. Die Rehabilitandinnen bewerteten die ReNaApp positiv hinsichtlich ihrer Zufriedenheit, der Bedienbarkeit sowie der wahrgenommenen Unterstützung durch die Anwendung. Neben den aktiven App-Nutzerinnen gaben einige Befragte an, die ReNaApp nicht zu nutzen, weil sie körperlich inaktiv sind oder keinen Unterstützungsbedarf aufweisen.Die Machbarkeit des Nachsorgeprogramms wurde vom Reha-Team bestätigt, jedoch sollte die Zielgruppe spezifiziert werden, um das Nachsorge-Angebot bedarfsgerecht zu empfehlen. Neben einer höheren Adhärenz im Programm können so die begrenzten Zeit- und Personalressourcen zielgerichtet eingesetzt werden.
| Translated title of the contribution | Acceptance, feasibility and potential for improvement of an aftercare programme to promote physical activity in oncological rehabilitation: A multi-perspective qualitative survey |
|---|---|
| Original language | German |
| Journal | Rehabilitation (Germany) |
| Issue number | EFirst |
| ISSN | 0034-3536 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2025 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
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SDG 3 Good Health and Well-being
Research Areas and Centers
- Research Area: Center for Population Medicine and Public Health (ZBV)
- Research Area: Luebeck Integrated Oncology Network (LION)
DFG Research Classification Scheme
- 2.22-02 Public Health, Healthcare Research, Social and Occupational Medicine
- 2.22-14 Hematology, Oncology
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PREDICT: Prediction of long-term psychosocial burden and relevant participation restrictions among breast cancer patients undergoing rehabilitation: Development of a prediction model
Rutsch, M. (Principal Investigator (PI)) & Fauser, D. P. (Principal Investigator (PI))
01.08.26 → 31.01.27
Project: Projects with Federal Funding › DRV Projects (German Pension Insurance)
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