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Description
Magenkrebs ist eine der häufigsten und tödlichsten Krebsarten weltweit; im Jahr 2022 macht er schätzungsweise 4,9 % der neuen Krebsdiagnosen und 6,8 % der Krebstodesfälle aus. In Deutschland wird die relative 5-Jahres-Überlebensrate mit 33-37 % angegeben. Krebserkrankungen des gastro-ösophagealen Übergangs (C15.5), der den Magen mit der Speiseröhre verbindet, haben aufgrund ihrer Nähe viele Merkmale mit Krebserkrankungen der Magenkardia gemeinsam. Darüber hinaus wurde seit den 1970er Jahren weltweit ein erheblicher Anstieg der Inzidenz von Speiseröhrenkrebs beobachtet. Die Diagnose von Speiseröhrenkrebs wurde jedoch in der Vergangenheit durch das Fehlen einheitlicher Klassifizierungsstandards erschwert, was wahrscheinlich zu Inkonsistenzen und Unterdiagnosen geführt hat.
Da immer mehr neuartige Behandlungen wie Immuntherapien und zielgerichtete Antikörper in klinischen Studien untersucht und in der klinischen Praxis für Adenokarzinome des Magens und des gastro-ösophagealen Übergangs eingesetzt werden, besteht die Notwendigkeit, den Behandlungsstandard und die Ergebnisse für diese Patientenpopulation besser zu verstehen und herauszufinden, wie sich die Behandlungsstrategien und Studienergebnisse in der realen Welt auswirken. Diese retrospektive Beobachtungsstudie zielt darauf ab, Einblicke in die reale Versorgung von Patienten in Deutschland mit Adenokarzinom des Magens oder des gastro-ösophagealen Übergangs zu geben und die demografischen und klinischen Merkmale der Patienten, Behandlungsmuster und behandlungsbedingte Komplikationen/Nebenwirkungen sowie die Überlebensergebnisse zu beschreiben.
In Deutschland sind Krebszentren, Krankenhäuser und Ärzte verpflichtet, Daten über Krebserkrankungen, Behandlungen und Ergebnisse für alle Krebsarten an ihr jeweiliges Landeskrebsregister zu melden.
Da immer mehr neuartige Behandlungen wie Immuntherapien und zielgerichtete Antikörper in klinischen Studien untersucht und in der klinischen Praxis für Adenokarzinome des Magens und des gastro-ösophagealen Übergangs eingesetzt werden, besteht die Notwendigkeit, den Behandlungsstandard und die Ergebnisse für diese Patientenpopulation besser zu verstehen und herauszufinden, wie sich die Behandlungsstrategien und Studienergebnisse in der realen Welt auswirken. Diese retrospektive Beobachtungsstudie zielt darauf ab, Einblicke in die reale Versorgung von Patienten in Deutschland mit Adenokarzinom des Magens oder des gastro-ösophagealen Übergangs zu geben und die demografischen und klinischen Merkmale der Patienten, Behandlungsmuster und behandlungsbedingte Komplikationen/Nebenwirkungen sowie die Überlebensergebnisse zu beschreiben.
In Deutschland sind Krebszentren, Krankenhäuser und Ärzte verpflichtet, Daten über Krebserkrankungen, Behandlungen und Ergebnisse für alle Krebsarten an ihr jeweiliges Landeskrebsregister zu melden.
| Short title | VONKO-022 Magen |
|---|---|
| Status | Active |
| Effective start/end date | 01.12.24 → … |
UN Sustainable Development Goals
In 2015, UN member states agreed to 17 global Sustainable Development Goals (SDGs) to end poverty, protect the planet and ensure prosperity for all. This project contributes towards the following SDG(s):
-
SDG 3 Good Health and Well-being
Funding Institution
- Industrial Collaboration
Research Areas and Centers
- Research Area: Center for Population Medicine and Public Health (ZBV)
DFG Research Classification Scheme
- 2.22-02 Public Health, Healthcare Research, Social and Occupational Medicine
- 2.22-14 Hematology, Oncology
Individual Keywords of Research Units and Groups
- Population Medicine FB2
ASJC Subject Areas
- Oncology
- Gastroenterology
Projects
- 1 Active
-
VONKO: Working Group on Health Services Research in Oncology
Waldmann, A. (Principal Investigator (PI)), Katalinic, A. (Co-PI), Baltus, H. (Project Staff), Grieger, P. (Project Staff), Finne, E. (Project Staff), Hammersen, F. (Project Staff), Labohm, L. (Project Staff) & Schliemann, A. (Project Staff)
01.01.20 → 31.12.27
Project: Industrial Collaboration and Development › Industrial Collaboration