Project Details
Description
Hintergrund
Bewohner:innen stationärer Pflegeeinrichtungen werden häufig aufgrund akuter Erkrankungen, Stürzen oder Verschlechterungen chronischer Erkrankungen in Krankenhäuser eingewiesen. Solche Aufenthalte sind mit zusätzlichen gesundheitlichen Risiken verbunden und belasten die Betroffenen erheblich. Das Modellvorhaben PEPAplus zielt darauf ab, die personenzentrierte gesundheitliche Versorgung in Pflegeeinrichtungen durch Pflegefachpersonen mit erweitertem Kompetenz- und Aufgabenprofil (PEPA) zu verbessern. Diese übernehmen eine zentrale Rolle in der pflegerisch geleiteten, multiprofessionell abgestimmten Versorgung und sollen dazu beitragen, vermeidbare Krankenhauseinweisungen zu reduzieren und bewohnerorientierte Versorgungsergebnisse zu stärken.
Methode
Die Einführung des neuen Rollenprofils erfolgt im Rahmen eines gestuften Implementierungsprozesses (Stepped-Wedge-Design). Pflegefachpersonen mit Bachelorabschluss absolvieren eine Zusatzqualifikation in Basisdiagnostik und Akutversorgung und setzen das Rollenprofil über neun bzw. 18 Monate in zwölf Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein und angrenzenden Regionen um. Die Evaluation erfasst quantitative und qualitative Daten zu Krankenhausaufnahmen, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Pflegegradentwicklung, Sturz- und Dekubitusraten, gesundheitsbezogener Lebensqualität sowie zu Struktur- und Prozessindikatoren der Einrichtungen.
Erwartete Ergebnisse
Im Modellvorhaben PEPAplus wird untersucht, inwieweit der Einsatz von Pflegefachpersonen mit erweiterten Handlungskompetenzen zur Reduktion vermeidbarer Krankenhauseinweisungen beiträgt, die Lebensqualität der Bewohner:innen erhält und die interprofessionelle Zusammenarbeit fördert. Die Ergebnisse sollen evidenzbasierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung qualifikationsgerechter Rollenprofile in der stationären Langzeitpflege ermöglichen und Impulse für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung in Pflegeeinrichtungen geben.
Bewohner:innen stationärer Pflegeeinrichtungen werden häufig aufgrund akuter Erkrankungen, Stürzen oder Verschlechterungen chronischer Erkrankungen in Krankenhäuser eingewiesen. Solche Aufenthalte sind mit zusätzlichen gesundheitlichen Risiken verbunden und belasten die Betroffenen erheblich. Das Modellvorhaben PEPAplus zielt darauf ab, die personenzentrierte gesundheitliche Versorgung in Pflegeeinrichtungen durch Pflegefachpersonen mit erweitertem Kompetenz- und Aufgabenprofil (PEPA) zu verbessern. Diese übernehmen eine zentrale Rolle in der pflegerisch geleiteten, multiprofessionell abgestimmten Versorgung und sollen dazu beitragen, vermeidbare Krankenhauseinweisungen zu reduzieren und bewohnerorientierte Versorgungsergebnisse zu stärken.
Methode
Die Einführung des neuen Rollenprofils erfolgt im Rahmen eines gestuften Implementierungsprozesses (Stepped-Wedge-Design). Pflegefachpersonen mit Bachelorabschluss absolvieren eine Zusatzqualifikation in Basisdiagnostik und Akutversorgung und setzen das Rollenprofil über neun bzw. 18 Monate in zwölf Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein und angrenzenden Regionen um. Die Evaluation erfasst quantitative und qualitative Daten zu Krankenhausaufnahmen, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Pflegegradentwicklung, Sturz- und Dekubitusraten, gesundheitsbezogener Lebensqualität sowie zu Struktur- und Prozessindikatoren der Einrichtungen.
Erwartete Ergebnisse
Im Modellvorhaben PEPAplus wird untersucht, inwieweit der Einsatz von Pflegefachpersonen mit erweiterten Handlungskompetenzen zur Reduktion vermeidbarer Krankenhauseinweisungen beiträgt, die Lebensqualität der Bewohner:innen erhält und die interprofessionelle Zusammenarbeit fördert. Die Ergebnisse sollen evidenzbasierte Empfehlungen zur Weiterentwicklung qualifikationsgerechter Rollenprofile in der stationären Langzeitpflege ermöglichen und Impulse für eine nachhaltige Verbesserung der Versorgung in Pflegeeinrichtungen geben.
| Acronym | PEPAplus |
|---|---|
| Status | Active |
| Effective start/end date | 01.10.25 → 30.09.28 |
UN Sustainable Development Goals
In 2015, UN member states agreed to 17 global Sustainable Development Goals (SDGs) to end poverty, protect the planet and ensure prosperity for all. This project contributes towards the following SDG(s):
-
SDG 3 Good Health and Well-being
Research Areas and Centers
- Research Area: Center for Population Medicine and Public Health (ZBV)
DFG Research Classification Scheme
- 2.22-02 Public Health, Healthcare Research, Social and Occupational Medicine
Funding Institution
- National Health and Social Institutions
ASJC Subject Areas
- Advanced and Specialised Nursing
- Fundamentals and skills