General Description
Die Walter-Dosch-Nachwuchslehrpreise werden von den Sektionen Informatik/Technik und Naturwissenschaften sowie der Sektion Medizin (seit 2022) an Nachwuchsdozent*innen verliehen, die eine hervorragende Lehrveranstaltung eigenverantwortlich gehalten haben. Der Preis ist benannt im Gedenken an Prof. Dr. Walter Dosch, dem langjährigen Direktor des Instituts für Softwaretechnik und Programmiersprachen und einem der Gründungsväter der Informatik in Lübeck.
Kirsten Handschuch und Team erhielten den Preis der Sektion Naturwissenschaften für ihr Forschungsorientiertes Praktikum. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung im vierten Semester des Bachelorstudiengangs Psychologie. Im Forschungsorientierten Praktikum werden Studierende in Kleingruppen in einer gelungenen Kombination von theoretischem Input und praktischer Forschung durch den gesamten wissenschaftlichen Forschungsprozess begleitet.
Der didaktische Schwerpunkt liegt darauf, Studierende durch strukturierte Anleitung und eigenständiges Arbeiten sicher in den Forschungsprozess einzuführen. Unterstützt durch einen multimedialen Moodle-Kurs mit Videotutorials und Übungen werden zentrale Schritte wie Literaturrecherche, Studiendesign und Datenanalyse leicht nachvollziehbar aufbereitet. Die regelmäßige Kleingruppenarbeit stärkt Teamarbeit und Selbstständigkeit, während erfahrene Master-Tutorinnen und -Tutoren bei methodischen Fragen unterstützen. Diese Mischung aus digitalen Ressourcen und persönlicher Betreuung fördert nicht nur methodische Kompetenzen, sondern stärkt auch das Vertrauen der Studierenden in ihre eigenen Forschungsfähigkeiten.
Besonders gelungen und erfolgreich sind die individuelle Themenwahl und die praktische, schrittweise Umsetzung eines gesamten Forschungsprozesses, die den Studierenden eine authentische Erfahrung in der psychologischen Forschung ermöglicht. Der modulare Aufbau in fünf Phasen hilft den Studierenden, das komplexe Projekt in bewältigbare Schritte zu unterteilen. Ein weiteres Erfolgselement ist die Integration von Posterpräsentationen am Semesterende, die nicht nur die wissenschaftliche Arbeit öffentlich präsentiert, sondern auch als motivierende und wertschätzende Anerkennung der Studierenden dient. Die Studierenden erleben in einer Atmosphäre wie auf einer wissenschaftlichen Konferenz, wie wertvoll ihre Arbeit ist, was durch ein Publikumsvotum und die Vergabe kleiner Preise zusätzlich verstärkt wird.
Eine besonders eindrückliche Situation ergab sich auf dem Studierendenkongress, als eine Gruppe ihr Poster vorstellte. Zunächst nervös, wurden die Studierenden schnell durch das Interesse und die Fragen von Kommilitonen und Dozierenden ermutigt. Eine Dozentin lobte die Klarheit und Tiefe der Studie. Die Anerkennung und die Möglichkeit, das eigene Projekt in einer konferenzähnlichen Atmosphäre zu präsentieren, wirkten auf viele Studierende motivierend. Eine Teilnehmerin erzählte später, dass sie sich durch diesen Moment zum ersten Mal als echte „Forscherin“ gefühlt habe.
Kirsten Handschuch und Team erhielten den Preis der Sektion Naturwissenschaften für ihr Forschungsorientiertes Praktikum. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung im vierten Semester des Bachelorstudiengangs Psychologie. Im Forschungsorientierten Praktikum werden Studierende in Kleingruppen in einer gelungenen Kombination von theoretischem Input und praktischer Forschung durch den gesamten wissenschaftlichen Forschungsprozess begleitet.
Der didaktische Schwerpunkt liegt darauf, Studierende durch strukturierte Anleitung und eigenständiges Arbeiten sicher in den Forschungsprozess einzuführen. Unterstützt durch einen multimedialen Moodle-Kurs mit Videotutorials und Übungen werden zentrale Schritte wie Literaturrecherche, Studiendesign und Datenanalyse leicht nachvollziehbar aufbereitet. Die regelmäßige Kleingruppenarbeit stärkt Teamarbeit und Selbstständigkeit, während erfahrene Master-Tutorinnen und -Tutoren bei methodischen Fragen unterstützen. Diese Mischung aus digitalen Ressourcen und persönlicher Betreuung fördert nicht nur methodische Kompetenzen, sondern stärkt auch das Vertrauen der Studierenden in ihre eigenen Forschungsfähigkeiten.
Besonders gelungen und erfolgreich sind die individuelle Themenwahl und die praktische, schrittweise Umsetzung eines gesamten Forschungsprozesses, die den Studierenden eine authentische Erfahrung in der psychologischen Forschung ermöglicht. Der modulare Aufbau in fünf Phasen hilft den Studierenden, das komplexe Projekt in bewältigbare Schritte zu unterteilen. Ein weiteres Erfolgselement ist die Integration von Posterpräsentationen am Semesterende, die nicht nur die wissenschaftliche Arbeit öffentlich präsentiert, sondern auch als motivierende und wertschätzende Anerkennung der Studierenden dient. Die Studierenden erleben in einer Atmosphäre wie auf einer wissenschaftlichen Konferenz, wie wertvoll ihre Arbeit ist, was durch ein Publikumsvotum und die Vergabe kleiner Preise zusätzlich verstärkt wird.
Eine besonders eindrückliche Situation ergab sich auf dem Studierendenkongress, als eine Gruppe ihr Poster vorstellte. Zunächst nervös, wurden die Studierenden schnell durch das Interesse und die Fragen von Kommilitonen und Dozierenden ermutigt. Eine Dozentin lobte die Klarheit und Tiefe der Studie. Die Anerkennung und die Möglichkeit, das eigene Projekt in einer konferenzähnlichen Atmosphäre zu präsentieren, wirkten auf viele Studierende motivierend. Eine Teilnehmerin erzählte später, dass sie sich durch diesen Moment zum ersten Mal als echte „Forscherin“ gefühlt habe.
| Awarded date | 08.10.2024 |
|---|---|
| Degree of recognition | Local |
| Granting Organisations | University of Luebeck |
| Event title | Tag der Lehre 2024 |
|---|---|
| Location | Universität zu Lübeck, Lübeck, GermanyShow on map |
| Period | 08.10.2024 |