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Wie lange sollte eine cyclophosphamid-therapie bei Wegenerscher granulomatose erfolgen?

Eva Reinhold-Keller*, Wolfgang L. Gross

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Frage: Kürzlich stellte sich in einer Praxis erstmals ein 56-jähriger Patient mit einer Wegenerschen Granulomatose (WG) vor. Die Diagnose wurde bioptisch aus einem Lungenrundherd 1998 gestellt. Darüber hinaus bestanden damals eine Glomerulonephritis, HNO-und Augenbeteiligung, eine Hautvaskulitis, rheumatische Beschwerden und eine schwere Allgemeinsymptomatik. Sofort nach Diagnosestellung bis heute wird der Patient mit 150 mg Cyclophosphamid pro Tag behandelt sowie durchgehend mit Prednisolon, z. Z. 5 mg pro Tag. Innerhalb des ersten Behandlungsjahres waren sämtliche Krankheitszeichen rückläufig, die Nierenfunktion hat sich wieder normalisiert, allenfalls klagt der Patient noch über eine geringe HNO-Symptomatik. Der Patient fühlt sich gesund und wieder voll leistungsfähig. Auch regelmäßige Blutuntersuchungen ergeben keine Auffälligkeiten, Es stellt sich nun die Frage, ob und in welcher Form nach 4-jähriger Therapiedauer Cyclophosphamid und/oder Prednisolon abgesetzt werden können. Gibt es Therapiealternativen? Welche weiteren Kontrollen sind erforderlich? Wie hoch ist das Risiko eines Rezidivs?
Titel in ÜbersetzungHow long should cyclophosphamide therapy continue in Wegener's granulomatosis?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftDeutsche Medizinische Wochenschrift
Jahrgang127
Ausgabenummer37
Seiten (von - bis)1909-1910
Seitenumfang2
ISSN0012-0472
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 13.09.2002

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Infektion und Entzündung - Zentrum für Infektions- und Entzündungsforschung Lübeck (ZIEL)

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