Abstract
In dieser retrospektiven Studie wurde untersucht,inwieweit nach erlittener suprakondylärer Humerusfraktur miteiner Spontankorrektur verbliebener Fehlstellungen bzw. mitposttraumatischen Wachstumsstörungen (WTS) zu rechnen ist. Esgingen die Daten von 256 Patienten ein; 184 dieser Kinder(71,9%) wurden nachuntersucht. Alle Röntgenbilder wurdenausgewertet und um die Messung der Baumann- undCapitulumneigungswinkel ergänzt. Die Spontankorrektur einerFehlstellung in der Frontalebene konnte nicht sichernachgewiesen werden. In der Sagittalebene fand sich in 13,0%(n=21) eine Korrektur. In derFrontalebene bestanden in 10,5% der Fälle (n=16) WTS. In der Sagittalebene ließensich keine sicheren WTS nachweisen. Die relativ geringe Zahl derWTS ist auf die niedrige Wachstumspotenz der distalenHumerusfuge zurückzuführen. WTS mit sekundärenRotationsfehlstellungen wurden in dieser Studie nichtfestgestellt.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Der Orthopäde |
| Jahrgang | 32 |
| Ausgabenummer | 9 |
| Seiten (von - bis) | 824-832 |
| Seitenumfang | 9 |
| ISSN | 1433-0431 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.09.2003 |
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)