Abstract
Hintergrund: Die Punktionszytologie ist in nur wenigen Kliniken Deutschlands routinemäßiger Bestandteil der präoperativen Diagnostik von Speicheldrüsenerkrankungen. Als Hauptargument gegen die Punktionszytologie wird deren fehlende therapeutische Konsequenz angeführt.
Zielsetzung: Im Hinblick auf eine genauere Planung der Art der operativen Therapie wurde die Feinnadelpunktionszytologie in der Dignitätsbeurteilung von neoplastischen Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse überprüft.
Patienten und Methode: In einer von 1/92–10/95 retrospektiv durchgeführten Untersuchung wurden 336 Patienten mit Ohrspeicheldrüsentumor punktionszytologisch und histologisch untersucht.
Ergebnisse: Die Sensitivität der Punktionszytologie lag bei 93,1%, die Spezifität bei 99,22%, das positive bzw. negative Befundgewicht bei 93,1 bzw. 99,22% und die Testeffizienz bei 98,59%. Komplikationen traten in weniger als 1% auf.
Schlußfolgerung: Bei seltenen und nicht gravierenden Komplikationen überwiegen die Vorteile der Punktionszytologie insbesondere hinsichtlich der in der Therapieplanung wichtigen Informationen über die Dignität der punktierten Raumforderung. Für die nicht selten klinisch symtomlosen Malignome der Kopfspeicheldrüsen stellt die Punktionszytologie eine hoch spezifische und damit bei positivem Nachweis sehr verläßliche Methode zur präoperativen Dignitätsbestimmung dar.
Zielsetzung: Im Hinblick auf eine genauere Planung der Art der operativen Therapie wurde die Feinnadelpunktionszytologie in der Dignitätsbeurteilung von neoplastischen Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse überprüft.
Patienten und Methode: In einer von 1/92–10/95 retrospektiv durchgeführten Untersuchung wurden 336 Patienten mit Ohrspeicheldrüsentumor punktionszytologisch und histologisch untersucht.
Ergebnisse: Die Sensitivität der Punktionszytologie lag bei 93,1%, die Spezifität bei 99,22%, das positive bzw. negative Befundgewicht bei 93,1 bzw. 99,22% und die Testeffizienz bei 98,59%. Komplikationen traten in weniger als 1% auf.
Schlußfolgerung: Bei seltenen und nicht gravierenden Komplikationen überwiegen die Vorteile der Punktionszytologie insbesondere hinsichtlich der in der Therapieplanung wichtigen Informationen über die Dignität der punktierten Raumforderung. Für die nicht selten klinisch symtomlosen Malignome der Kopfspeicheldrüsen stellt die Punktionszytologie eine hoch spezifische und damit bei positivem Nachweis sehr verläßliche Methode zur präoperativen Dignitätsbestimmung dar.
| Titel in Übersetzung | The value of fine-needle aspiration biopsy in the diagnosis of parotid gland neoplasms |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | HNO |
| Jahrgang | 48 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 421-429 |
| Seitenumfang | 9 |
| ISSN | 0017-6192 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 06.2000 |
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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