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Wenn "choosing Wisely" auf Leitlinien trifft

Daniel Strech*, Markus Follmann, David Klemperer, Monika Lelgemann, Günter Ollenschläger, Heiner Raspe, Monika Nothacker

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die American Board of Internal Medicine (ABIM) Foundation hat im Jahr 2012 die sogenannte Choosing-Wisely-Kampagne gestartet. Diese Kampagne überzeugte bis heute über 50 US-amerikanische Fachgesellschaften davon, sogenannte Top-5-Listen zu erstellen. Top-5-Listen präsentieren medizinische Maßnahmen, die dem Patienten nicht nützen, sondern sogar schädlich für die Gesundheit sein können. In diesem Beitrag wird vorgestellt, wie die Entwicklung von Top-5-Listen evidenzbasierter und partizipatorischer werden kann, indem sie in ein bestehendes Leitlinienprogramm integriert wird. Im Gegenzug bieten entsprechende Top-5-Listen eine Möglichkeit, die bislang in der Leitlinienentwicklung vernachlässigten Aspekte von Über- und Unterversorgung explizit zu adressieren. So könnten Top-5-Listen aufzeigen, welche „Tun“- oder „Lassen“-Leitlinienempfehlungen in der Praxis häufig nicht berücksichtigt werden.
Titel in ÜbersetzungWhen choosing wisely meets clinical practice guidelines
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen
Jahrgang108
Ausgabenummer10
Seiten (von - bis)601-603
Seitenumfang3
ISSN1865-9217
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2014

UN SDGs

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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