Abstract
Die American Board of Internal Medicine (ABIM) Foundation hat im Jahr 2012 die sogenannte Choosing-Wisely-Kampagne gestartet. Diese Kampagne überzeugte bis heute über 50 US-amerikanische Fachgesellschaften davon, sogenannte Top-5-Listen zu erstellen. Top-5-Listen präsentieren medizinische Maßnahmen, die dem Patienten nicht nützen, sondern sogar schädlich für die Gesundheit sein können. In diesem Beitrag wird vorgestellt, wie die Entwicklung von Top-5-Listen evidenzbasierter und partizipatorischer werden kann, indem sie in ein bestehendes Leitlinienprogramm integriert wird. Im Gegenzug bieten entsprechende Top-5-Listen eine Möglichkeit, die bislang in der Leitlinienentwicklung vernachlässigten Aspekte von Über- und Unterversorgung explizit zu adressieren. So könnten Top-5-Listen aufzeigen, welche „Tun“- oder „Lassen“-Leitlinienempfehlungen in der Praxis häufig nicht berücksichtigt werden.
| Titel in Übersetzung | When choosing wisely meets clinical practice guidelines |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen |
| Jahrgang | 108 |
| Ausgabenummer | 10 |
| Seiten (von - bis) | 601-603 |
| Seitenumfang | 3 |
| ISSN | 1865-9217 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2014 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Wenn "choosing Wisely" auf Leitlinien trifft“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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