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Was hält zukünftige (Haus-) Ärztinnen und Ärzte gesund? Entstehung des DFG-Netzwerkes Gesund durchs Medizinstudium (GeduMed.NET)

Thomas Kötter*, Henna Riemenschneider, Karen Voigt, Linda Sanftenberg, Jörg Schelling, Christian Vajda, Marcus Heise, Stephan Fuchs

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund
Dass sich die Gesundheit von Medizinstudierenden während des Studiums deutlich verschlechtert, ist wiederholt und in verschiedenen Ländern im Rahmen von Längsschnittstudien gezeigt worden [1, 2]. Beispielsweise kommen Depressivität, Burn-out und Suizidgedanken bei Medizinstudierenden am Ende des Studiums, aber auch in ihrer späteren Berufstätigkeit überdurchschnittlich häufig vor [3, 4]. Der psychosoziale Gesundheitszustand wirkt sich unter anderem auf die Facharztwahl aus: Studierende mit Gesundheitsproblemen werden seltener Hausärztinnen und Hausärzte [5]. Darüber hinaus hat der Gesundheitszustand von Ärztinnen und Ärzten Auswirkungen auf die Häufigkeit von Behandlungsfehlern und die Zufriedenheit und Therapieadhärenz ihrer Patienten [6, 7].

Die Gesundheit von Medizinstudierenden ist demnach ein auf mehreren Ebenen relevantes Thema für die Allgemeinmedizin: Mehr gesunde und stressresiliente Absolventinnen und Absolventen könnten ein Mittel gegen den Hausärztemangel darstellen und die Qualität der hausärztlichen Versorgung verbessern. An mehreren Standorten in Deutschland haben sich allgemeinmedizinische Abteilungen bereits wissenschaftlich mit der Gesundheit und der Gesunderhaltung von Medizinstudierenden beschäftigt. Gesundheitsförderung ist zudem eine der relevanten Aufgaben in der allgemeinmedizinischen Versorgung (DEGAM-Zukunftsposition Nr. 7 [8]).

Im Folgenden beschreiben wir den Weg von der Erkenntnis, dass Forschungsthemen zur Studierendengesundheit an einzelnen Standorten bearbeitet werden, hin zu einem geförderten Netzwerk (Abb. 1). Damit wird exemplarisch eine Möglichkeit zur Vernetzung innerhalb der akademischen Allgemeinmedizin aufgezeigt.
Titel in ÜbersetzungWhat keeps future (family) doctors healthy? Implementation of the DFG network GeduMed.NET
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Allgemeinmedizin
Jahrgang93
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)89-90
Seitenumfang2
ISSN0937-6801
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.01.2017

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
    SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

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