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Volumentherapie in der Sepsis: Wann ist das Limit erreicht?

Elke Muhl*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Hintergrund: Die Endpunkte der Volumentherapie bei schwerer Sepsis und septischem Schock sind nicht selten Gegenstand kontroverser Diskussionen am Krankenbett. Methode: Anhand der Leitlinien und der aktuellen Literatur werden die Zielparameter sowie die durch Volumentherapie erreichbaren Wirkungen und Nebenwirkungen vorgestellt. Ergebnisse: Werden die Zielparameter der Volumentherapie in der Sepsis nicht in den ersten 6 h erreicht, ist ein erweitertes hämodynamisches Monitoring zur Überwachung der Vorlast und der Volumenreagibilität sowie der Gewebsoxygenierung indiziert. Eine Überinfusion führt nicht selten zu grotesken Anasarka und Nebenwirkungen am Herz, an der Lunge und im Abdomen, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Schlussfolgerung: Die Grenzen der Volumentherapie sind nicht nur in hämodynamischen Zielparametern zu sehen, sondern auch in den Nebenwirkungen der Volumentherapie, die im Rahmen der Sepsisbehandlung nicht sämtlich vermieden, aber in ihren Auswirkungen begrenzt werden können.
Titel in ÜbersetzungVolume resuscitation in severe sepsis: What is the limit?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftViszeralmedizin: Gastrointestinal Medicine and Surgery
Jahrgang29
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)34-40
Seitenumfang7
ISSN1662-6664
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.01.2013
Extern publiziertJa

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