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Versorgungsqualität des akuten ischämischen Schlaganfalls in Deutschland 2018

B. Misselwitz, A. Grau, K. Berger, I. Bruder, C. Burmeister, P. Hermanek, R. Hohnhold, H. C. Koennecke, C. Matthis, P. U. Heuschmann

Abstract

In der Arbeit wird die aktuelle Qualität der akutstationären Versorgung von Schlaganfallpatienten in Deutschland im Jahre 2018 anhand standardisierter und evidenzbasierter Qualitätsindikatoren dargestellt. Hierzu werden die Berichte der regionalen Qualitätssicherungsprojekte zum Krankheitsbild Schlaganfall ausgewertet, die im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Schlaganfall-Register (ADSR) zusammenarbeiten. Insgesamt wurden im Jahre 2018 in den berücksichtigen Qualitätssicherungsprojekten über 280.000 Behandlungsverläufe dokumentiert. Die Ergebnisse der 16 definierten Qualitätsindikatoren, die die Behandlungsphasen Diagnostik, Akuttherapie, Rehabilitation sowie Sekundärprävention umfassen, zeigen insgesamt ein sehr hohes Niveau der akutstationären Behandlung des Schlaganfalls in Deutschland. Lediglich einzelne Qualitätsindikatoren, wie z. B. „frühzeitige Verlegung zur Thrombektomie“, weisen auf größere Erfordernisse für eine Prozessoptimierung hin.
Titel in ÜbersetzungQuality of care of acute ischemic stroke in Germany 2018
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftNervenarzt
Jahrgang91
Ausgabenummer6
Seiten (von - bis)484-492
Seitenumfang9
ISSN0028-2804
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.06.2020

Fördermittel

A. Grau berichtet über eine Förderung durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses. P.U. Heuschmann berichtet über Förderungen durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Europäischen Union, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, die Ärztekammer Berlin, die Deutsche Parkinson Gesellschaft, die Universitätsklinik Würzburg, das Robert Koch-Institut, die Deutsche Herzstiftung, den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die Universität Göttingen (innerhalb von FIND-AF, unterstützt durch einen „unrestricted research grant“ an die Universität Göttingen durch Boehringer-Ingelheim), die Universitätsklinik Heidelberg (innerhalb von RASUNOA-prime, unterstützt durch einen „unrestricted research grant“ an die Universitätsklinik Heidelberg durch Bayer, BMS, Boehringer-Ingelheim, Daiichi Sankyo), Förderung durch die Charité – Universitätsmedizin Berlin (innerhalb von Mondafis, unterstützt durch einen „unrestricted research grant“ an die Charité durch Bayer). H.C. Koennecke ist Auditor von Stroke-Units für die Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG) und Mitglied im Zertifizierungsausschuss der DSG. B. Misselwitz, K. Berger, I. Bruder, C. Burmeister, P. Hermanek, R. Hohnhold und C. Matthis geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Zentrum für Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung (ZBV)

Fingerprint

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