Abstract
Zusammenfassung: Bei Patienten mit rezeptiver Amusie infolge einseitiger cortikaler cerebrovaskulärer Läsionen wurden Follow-up Untersuchungen durchgeführt. Die rezeptiven musikalischen Fertigkeiten der Patienten wurden erstmalig zwischen dem fünften und zehnten Tag postläsional getestet und nach weiteren sechs bis zwölf Monaten reevaluiert. Die standardisierte Testbatterie erfasste lokale und globale musikalische Verarbeitungsweisen in Form von Diskriminationsaufgaben. In den Wiederholungsmessungen zeigte sich eine allgemeine Verbesserung der Musikwahrnehmung mit signifikantem Gruppeneffekt über alle Aufgaben. Vier Patienten verbesserten sich erheblich bis in den Normbereich. Die Ergebnisse demonstrieren die Möglichkeit einer Regeneration von rezeptiver Amusie und lassen als Ursache cerebrale plastische Veränderungen vermuten. Die extrem unterschiedlichen Regenerationsmuster der Patienten unterstützen die Annahme hochgradig individuell formierter musikverarbeitender cortikaler Netzwerke.
| Titel in Übersetzung | Recovery from receptive amusia suggests functional reorganization of music-processing networks |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Neuropsychologie |
| Jahrgang | 14 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 113-122 |
| Seitenumfang | 10 |
| ISSN | 1016-264X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2003 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Verlaufsuntersuchungen nach amusischen Störungen sprechen für funktionelle reorganisation musik verarbeitender neuronaler netzwerke“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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