Abstract
Fragestellung:
In der vorliegenden Studie wird die Frage untersucht, ob die 3 Chronifizierungsstadien des Mainzer Stadienmodells der Schmerzchronifizierung (MPSS) bei verschiedenen Schmerzdiagnosegruppen mit Unterschieden in den Validitätsindikatoren „Schmerzempfindung“,„schmerzbezogene Beeinträchtigung“,„Depressivität“ und „Lebensqualität“ korrespondieren.
Methodik:
Der Analyse lagen konsekutiv erhobene Daten aus dem Dokumentationsprogramm QUAST zu Grunde. Validitätsindikatoren waren Selbstbeurteilungsangaben aus Testverfahren des Deutschen Schmerzfragebogens der DGSS. Die zentrale Auswertung erfolgte für Patienten mit der Hauptschmerzdiagnose „Kopfschmerz“, „neuropathischer Schmerz“, „Rückenschmerz“ und „muskuloskelettaler Schmerz“. Für jede der 4 Hauptdiagnosen wurde getrennt überprüft, ob sich die Patienten der 3 Chronifizierungsstadien in den Ausprägungen der psychometrischen Testverfahren unterscheiden und ob sich die 4 Diagnosegruppen untereinander unterscheiden.
Ergebnisse:
Es wurden 862 Datensätze in die diagnosespezifische Validitätsprüfung aufgenommen. Das Ausmaß der psychosozialen Beeinträchtigung steigt in allen 4 Diagnosegruppen in Abhängigkeit vom Chronifizierungsstadium an. Mit ansteigendem Chronifizierungsstadium steigt zudem der Anteil von Patienten mit Hinweis auf eine klinisch relevante Depression. Dies spricht für die diagnoseübergreifende Validität des MPSS.
Schlussfolgerung:
Die Befunde belegen für die 4 Diagnosegruppen eine gute Konstruktvalidität des Mainzer Stadienmodells. Da der Anteil der Patienten innerhalb eines Schmerzstadiums diagnoseabhängig ist, sollte auch in zukünftigen Untersuchungen, in denen das Chronifizierungsstadium als unabhängige Variable eingeht, die Auswertung getrennt nach Schmerzdiagnosegruppen erfolgen.
In der vorliegenden Studie wird die Frage untersucht, ob die 3 Chronifizierungsstadien des Mainzer Stadienmodells der Schmerzchronifizierung (MPSS) bei verschiedenen Schmerzdiagnosegruppen mit Unterschieden in den Validitätsindikatoren „Schmerzempfindung“,„schmerzbezogene Beeinträchtigung“,„Depressivität“ und „Lebensqualität“ korrespondieren.
Methodik:
Der Analyse lagen konsekutiv erhobene Daten aus dem Dokumentationsprogramm QUAST zu Grunde. Validitätsindikatoren waren Selbstbeurteilungsangaben aus Testverfahren des Deutschen Schmerzfragebogens der DGSS. Die zentrale Auswertung erfolgte für Patienten mit der Hauptschmerzdiagnose „Kopfschmerz“, „neuropathischer Schmerz“, „Rückenschmerz“ und „muskuloskelettaler Schmerz“. Für jede der 4 Hauptdiagnosen wurde getrennt überprüft, ob sich die Patienten der 3 Chronifizierungsstadien in den Ausprägungen der psychometrischen Testverfahren unterscheiden und ob sich die 4 Diagnosegruppen untereinander unterscheiden.
Ergebnisse:
Es wurden 862 Datensätze in die diagnosespezifische Validitätsprüfung aufgenommen. Das Ausmaß der psychosozialen Beeinträchtigung steigt in allen 4 Diagnosegruppen in Abhängigkeit vom Chronifizierungsstadium an. Mit ansteigendem Chronifizierungsstadium steigt zudem der Anteil von Patienten mit Hinweis auf eine klinisch relevante Depression. Dies spricht für die diagnoseübergreifende Validität des MPSS.
Schlussfolgerung:
Die Befunde belegen für die 4 Diagnosegruppen eine gute Konstruktvalidität des Mainzer Stadienmodells. Da der Anteil der Patienten innerhalb eines Schmerzstadiums diagnoseabhängig ist, sollte auch in zukünftigen Untersuchungen, in denen das Chronifizierungsstadium als unabhängige Variable eingeht, die Auswertung getrennt nach Schmerzdiagnosegruppen erfolgen.
| Titel in Übersetzung | Validation of the German Mainz Pain Staging System in different pain syndromes |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Schmerz |
| Jahrgang | 17 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 240-251 |
| Seitenumfang | 12 |
| ISSN | 0932-433X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 08.2003 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Validität des mainzer stadienmodells der schmerzchronifizierung bei unterschiedlichen schmerzdiagnosen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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