Unterschiede in der Bewertung von medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen?

Heiner Raspe*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit
2 Zitate (Scopus)

Abstract

Für die Behandlung akuter wie chronischer Krankheiten kommen in der Regel medikamentöse und/oder nicht-medikamentöse Maßnahmen in Frage. Die nicht-medikamentösen lassen sich einem breiten Spektrum heterogener Prinzipien zurechnen, u.a. operativen, physikalischen, technischen und psychologischen. Sie zeichnen sich nicht selten dadurch aus, dass sie aus besonderen theoretischen Konzepten abgeleitet sind. Häufig
handelt es sich um komplexe Interventionen, also Programme mit variablen Kombinationen diverser miteinander interagierender Maßnahmen. Besonders von Seiten der sog. komplementären Medizin wird die These vertreten, dass es „unterschiedliche Therapiekonzepte und deshalb auch unterschiedliche Evaluierungsmethoden“ gäbe und geben müsse. Diese Behauptung wird in vier Schritten geprüft. Vor dem Hintergrund von §35b Abs. 1 SGB V, im Hinblick auf die jeweils fordernde und zur Verfügung stehende Informationsbasis, vor dem Hintergrund der fachlich anerkannten internationalen Standards der EbM und der Forderungen zur wissenschaftlichen Anerkennung psychotherapeutischer Methoden und Verfahren ergibt sich, dass die These nicht aufrechterhalten werden kann. (Wie vom Gastherausgeber eingereicht)
Titel in ÜbersetzungAre there differences in the assessment of medical and non-medical interventions?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Evidenz, Fortbildung und Qualitat im Gesundheitswesen
Jahrgang103
Ausgabenummer5
Seiten (von - bis)253-260
Seitenumfang8
ISSN1865-9217
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2009

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