Abstract

Eine frühe Diagnose der Parkinsonkrankheit ist enorm wichtig, da klinische Symptome erst sichtbar werden, wenn schon ein Großteil der betroffenen Nervenzellen unwiderruflich geschädigt ist. Neuere Arbeiten deuten darauf hin, daß mit der transkraniellen Sonografie (TCS) ein Werkzeug verfügbar ist, das die Manifestation einer genetischen Form der Parkinson-Krankheit bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt sichtbar machen kann. In TCS-Bildern des Mesencephalons weisen ca. 90\% der Parkinson-Patienten eine erhöhte Echogenität im Bereich der Substantia Nigra auf, die in CT- oder MRT-Bildern so nicht erscheint. Momentan wird diese Hyperechogenität manuell segmentiert und die Größe der Region wird als früher Infikator für Parkinson verwendet. Um die inhärente Untersucherabhängigkeit zu vermindern, entwickeln und validieren wir in dieser Arbeit semi-automatische Merkmale, die als Bewertungskriterien für das Fortschreiten der Parkinson-Manifestation dienen. In einer klinischen Studie zeigen wir, daß einige dieser Merkmale signifikant mit dem Vorhandensein von spezifischen genetischen Mutationen korrelieren, die die Entstehung von Parkinson begünstigen.
OriginalspracheDeutsch
TitelInformatik 2009: Im Focus das Leben, Beiträge der 39. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), 28.9.-2.10.2009, Lübeck, Deutschland, Proceedings
Seitenumfang8
Erscheinungsdatum2009
Seiten1241-1248
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2009

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