Abstract
Das Harnblasenkarzinom entwickelt sich aufgrund verschiedener Faktoren zu einer zunehmenden sozioökonomischen Herausforderung. Einerseits kann die im Alter nachgewiesene gesteigerte Inzidenz auf eine längere Wirkung potentiell kanzerogener Noxen mit weitreichenden Auswirkungen auf eine alternde Gesellschaft zurückgeführt werden, andererseits stellt gerade eine alternde Population vor dem Hintergrund zunehmender Komorbiditäten eine Herausforderung unter Beeinflussung der chirurgischen Indikationsstellung an die behandelnde Ärzteschaft dar.
Das Standardverfahren zur histologischen Sicherung und Behandlung nicht muskelinvasiver Urothelkarzinome ist die transurethrale Resektion (TURB). Mit dem Holmiumlaser (Ho:YAG), Thuliumlaser (Tm:YAG) sowie mit dem HybridKnife® stehen modifizierte Alternativverfahren insbesondere für En-bloc-Resektionen zur Verfügung. Als Vorteile dieser modifizierten Verfahren sind eine verbesserte Schnittpräzision sowie eine sofortige Hämostase beschrieben worden. Ziele sind eine Reduktion peri- und postoperativer Risiken, eine bessere pathohistologische Aufarbeitung des entnommenen Gewebes sowie ein verlängertes rezidivfreies Überleben.
Diese Übersichtsarbeit gibt eine Zusammenfassung hinsichtlich der aktuellen Datenlage zu En-bloc-Resektionen von Harnblasentumoren, der dabei zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten sowie der peri- und postoperativen Komplikationsraten. Ferner werden die Vorteile eines pathohistologischen Aufarbeitens en bloc resezierten Gewebes diskutiert. Vor dem Hintergrund fehlender randomisierter, prospektiver, TURB vergleichender Studien ist eine onkologische Bewertung der Studienergebnisse zum aktuellen Stand nicht möglich.
Das Standardverfahren zur histologischen Sicherung und Behandlung nicht muskelinvasiver Urothelkarzinome ist die transurethrale Resektion (TURB). Mit dem Holmiumlaser (Ho:YAG), Thuliumlaser (Tm:YAG) sowie mit dem HybridKnife® stehen modifizierte Alternativverfahren insbesondere für En-bloc-Resektionen zur Verfügung. Als Vorteile dieser modifizierten Verfahren sind eine verbesserte Schnittpräzision sowie eine sofortige Hämostase beschrieben worden. Ziele sind eine Reduktion peri- und postoperativer Risiken, eine bessere pathohistologische Aufarbeitung des entnommenen Gewebes sowie ein verlängertes rezidivfreies Überleben.
Diese Übersichtsarbeit gibt eine Zusammenfassung hinsichtlich der aktuellen Datenlage zu En-bloc-Resektionen von Harnblasentumoren, der dabei zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten sowie der peri- und postoperativen Komplikationsraten. Ferner werden die Vorteile eines pathohistologischen Aufarbeitens en bloc resezierten Gewebes diskutiert. Vor dem Hintergrund fehlender randomisierter, prospektiver, TURB vergleichender Studien ist eine onkologische Bewertung der Studienergebnisse zum aktuellen Stand nicht möglich.
| Titel in Übersetzung | Transurethral en bloc resection of non-muscle invasive bladder cancer. What is the state of the art? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Urologe - Ausgabe A |
| Jahrgang | 51 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 798-804 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0340-2592 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 06.2012 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Transurethrale en-bloc-resektion nicht muskelinvasiver harnblasenkarzinome; wo stehen wir heute?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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