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Transdermaler flüssigkeitsverlust bei schwerbrandverletzten

Thomas Namdar*, Peter L. Stollwerck, Felix H. Stang, Frank Siemers, Peter Mailänder, Thomas Lange

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Einführung: Die intakte Haut dient als Schutz vor Flüssigkeits- und Elektrolytverlust. Die thermisch geschädigte Haut kann diese Funktionen nicht mehr vollständig erfüllen Eine Unterschätzung des transdermalen Flüssigkeitsverlust in Verbrennungswunden kann eine systemische Dehydratation provozieren. Fragestellung: Wie hoch ist der transdermale Flüssigkeitsverlust in Relation zur verbrannten Körperoberfläche (VKOF) bei oberflächlichen Verbrennungen mit Blasenbildung? Methoden: Retrospektive Studie an 40 Schwerbrandverletzten. Aufteilung des Gesamtkollektivs in Gruppe A (normonatriäm) und Gruppe B (hypernatriäm). Das tägliche Infusions-Diurese-Verhältnis (IDV) in Relation zur VKOF wurde analysiert. Ergebnisse: In Gruppe A (n=25) wurde ein Durchschnittsalter von 47±18 Jahren, eine VKOF von 23±11%, und ein abbreviated burned severity index (ABSI) von 6,9±2,1 ermittelt. In Gruppe B (n=15) betrug das mittlere Alter 47±22 Jahre, die VKOF 30±13%, und der ABSI 8,1±1,7. Für den Zeitraum vom 3. bis 6. Tag nach Brandverletzung zeigten sich ein signifikant höheres IDV (p<0,001) und IDV-VKOF-Verhältnis (p<0,001) in Gruppe A. Schlussfolgerung: Bei Schwerbrandverletzten kann der transdermale Flüssigkeitsverlust systemisch relevant werden und sollte im individuellen Infusionsregime berücksichtigt werden.
Titel in ÜbersetzungTransdermal fluid loss in severely burned patients
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGMS German Medical Science
Jahrgang8
ISSN1612-3174
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 26.10.2010

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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