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Tonfrequenzevozierte potenziale. Optimierung von reizpolarität, reizrate, reizdauer, notched-noise-pegel und ermittlung von potenzialschwellen bei normalhörigen probanden

R. Schönweiler*, A. Neumann, M. Ptok

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Ableitung tonfrequenzevozierter Potenziale mit Notched-Noise-Maskierung wird zur frequenzspezifischen Schätzung von Hörschwellen verwendet. Zur Konfiguration hinsichtlich Reizpolarität, -rate, -dauer und Pegelverhältnis zwischen Sinuston und Notched-Noise sind nur wenige Arbeiten bekannt, besonders auch hinsichtlich einer Prüffrequenz 0,25 kHz. Deshalb wurde ein hierarchisch aufgebauter Versuchsplan zur Reizpolarität, Reizrate, Reizdauer und Notched-Noise-Maskierung entwickelt. Ziel war es, Mittelungsamplituden und Kurvenkorrelation bei gleichzeitig möglichst kurzer Messzeit zu optimieren. Der Versuchsplan wurde an hörgesunden Probanden (n=29) im Alter von 20–41 Jahren angewendet. Es stellte sich heraus, dass eine alternierende Reizpolarität mit einer Reizrate von 43,5/s die höchsten Amplituden (0,2–0,4 mV) und Kurvenkorrelationen (0,49–0,91) evozierten. Außerdem zeigte sich, dass Reizdauer und Notched-Noise-Pegel prüffrequenzbezogen eingestellt werden sollten (Reizdauer 0,25 kHz: 4 ms, 0,5 Hz: 2 ms, 1–4 kHz: 1 ms, Notched-Noise-Pegel 0,25–0,5 kHz: +10 dB, 1–4 kHz: ±0 dB). Die an den untersuchten normalhörigen Probanden gefundenen Potenzialschwellen wichen zu 93% nicht mehr als ±5 dB von den psychoakustischen Schwellen ab. Weitere Untersuchungen müssen die Abweichungen an schwerhörigen Individuen ermitteln.
Titel in ÜbersetzungFrequency specific auditory evoked responses. Experiments on stimulus polarity, sweep frequency, stimulus duration, notched-noise masking level, and threshold estimation in volunteers with normal hearing
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftHNO
Jahrgang53
Ausgabenummer11
Seiten (von - bis)983-994
Seitenumfang12
ISSN0017-6192
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 11.2005

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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