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Therapie des rezidivs beim hodentumor

M. Kuczyk*, M. Horstmann, A. Merseburger, J. Beyer

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Für die Salvage-Behandlung metastasierter Keimzelltumoren stehen bei unzureichendem Ansprechen gegenüber der Primärtherapie bzw. bei Tumorrezidiv nach initaler Komplettremission die konventionell dosierte Chemotherapie und die frühe Hochdosis-Chemotherapie (HDCT) zur Verfügung. Im Sinne eines multimodalen Therapieansatzes erfolgt die gleichzeitige Bestrahlung z. B. von ZNS-Metastasen bzw. die postchemotherapeutische Resektion von Tumorresiduen. Vor dem Hintergrund einer Risikoprofilierung wird der Versuch unternommen, die optimale Salvage-Strategie für Patienten mit refraktären und rezidivierten Hodentumoren im Sinne eines zumindest teilweise individualisierten Behandlungskonzeptes festzulegen. Die Ergebnisse der Salvage-Chemotherapie sind mit Tumorfreiheitsraten von etwa 50% dennoch schlechter als nach primärer Chemotherapie. Zudem ist die Durchführung der Therapie bei erhöhter therapieinduzierter Morbidität deutlich kompexer, weshalb die Salvage-Therapie einem Zentrum vorbehalten sein sollte.
Titel in ÜbersetzungTherapy for recurrent testicular cancer
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUrologe - Ausgabe A
Jahrgang44
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)352-357
Seitenumfang6
ISSN0340-2592
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 04.2005

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