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Supportive effekte eines moderaten ausdauertrainings während der zytotoxischen/endokrinen therapie von mammakarzinompatientinnen - Ergebnisse einer pilotstudie

N. Köhler, F. Damm, K. Bauer, C. Klee, S. Rach, D. Lintz, M. Kaufmann, Achim Rody*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Fragestellung: Ziel dieser Untersuchung war die Überprüfung des Einflusses eines moderaten Ausdauertrainings auf das körperliche und seelische Wohlbefinden sowie die therapieassoziierten Nebenwirkungen bei Frauen mit Brustkrebs während und nach abgeschlossener zytotoxischer/endokriner Therapie. Patienten und Methoden: Die gesundheitsbezogene Lebensqualität (Gesundheitsfragebogen SF-36), Körpergewicht und die Konzentration von Hämoglobin vor und während der Therapie, sowie therapieassoziierte Nebenwirkungen wurden für sportlich aktive/nicht aktive Patientinnen erfasst und miteinander verglichen. Zwölf Patientinnen nahmen an einem überwachten Nordic-Walking-Projekt teil, 17 Patientinnen waren selbst sportlich aktiv (Nordic Walking/Joggen), ohne Teilnahme am Nordic-Walking-Projekt und 17 Patientinnen waren sportlich nicht aktiv. Ergebnisse: Während der Chemotherapie kam es, im Vergleich zu den Anfangswerten, zu einer Abnahme der Punktezahl für die körperliche Funktionsfähigkeit in der Gruppe ohne sportliche Aktivität um 17,3 vs. 8,9 Punkte in der sportlich aktiven Gruppe (p = 0,01). Ein signifikanter Unterschied zeigte sich auch für die körperliche Rollenfunktion (Punktabfall um 49,4 vs. 34,2; p = 0,01), Vitalität (Punktabfall um 18,2 vs. 14,4; p = 0,03) und emotionale Rollenfunktion (Punktabfall um 47,0 vs. 14,7; p = 0,03). Verglichen zu den Anfangswerten, kam es während der Chemotherapie in allen Gruppen zu einer Abnahme der Hämoglobinkonzentration, die jedoch in der Gruppe ohne sportliche Aktivität signifikant stärker ausgeprägt war (1,7 g/dl vs. 0,8 bzw. 0,9 g/dl; p = 0,03). Das Auftreten von Fatigue beschränkte sich in den Sportgruppen auf Grad 1 und 2, während Grad 3 und 4 nur bei der sportlich inaktiven Gruppe beobachtet wurde. Ein signifikanter Anteil der sportlich aktiven Frauen hatte keine Fatiguebelastung (p = 0,01). Schlussfolgerung: Durch ein moderates körperliches Training können sowohl die allgemeine Lebensqualität als auch die Fatiguebelastung von Patientinnen mit Mammakarzinom gebessert werden.
Titel in ÜbersetzungSupportive effects of moderate physical exercise during cytotoxic/endocrine treatment of breast cancer patients - Results of a pilot study
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftGeburtshilfe und Frauenheilkunde
Jahrgang68
Ausgabenummer8
Seiten (von - bis)805-813
Seitenumfang9
ISSN0016-5751
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 08.2008

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Supportive effekte eines moderaten ausdauertrainings während der zytotoxischen/endokrinen therapie von mammakarzinompatientinnen - Ergebnisse einer pilotstudie“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

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