Abstract
Suizidalität ist bei Menschen mit pathologischem Glücksspiel ein weit verbreitetes Phänomen. Risikofaktoren für Suizidalität sind bei Menschen mit Glücksspielproblemen in hohem Maße anzutreffen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass pathologisches Glücksspiel selbst einen Risikofaktor für Suizidgedanken und -versuche darstellt. Diese Übersichtsarbeit fasst die jüngsten Erkenntnisse aus der internationalen Forschung zum Zusammenhang von pathologischem Glücksspiel und Suizidalität unter Berücksichtigung von psychiatrischer Komorbidität zusammen. Internationale Studien zeigen, dass abhängig vom Erhebungssetting zwischen 19 und 62% der Teilnehmenden mit pathologischem Glücksspiel Suizidgedanken und 10 bis 26% einen Suizidversuch unternommen haben. Das Risiko von Suizidalität bei glücksspielbezogenen Problemen zeigt die Notwendigkeit einer erhöhten Sensibilität im Hilfesystem für dieses Thema und für eine Verstärkung präventiver Maßnahmen.
| Titel in Übersetzung | Suicidality in Pathological Gamblers |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Suchttherapie |
| Jahrgang | 20 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 122-128 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 1439-9903 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 22.05.2019 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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