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Substitutionsbehandlung opioidabhängiger Menschen in der medizinischen Rehabilitation: Positionspapier der Deutschen Suchtgesellschaft

Wilma Funke, Thomas Kuhlmann, Markus Backmund, Gallus Bischof, Nikolaus Lange, Ulrich Preuss, Hans Jürgen Rumpf, Tobias Rüther, Rainer Thomasius, Anil Batra*

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Zusammenfassung Die Opioidsubstitution ist mittlerweile eine etablierte medizinische Maßnahme zur Behandlung opiatabhängiger Menschen. Fast 80 000 Menschen in Deutschland erhalten damit bessere medizinische und psychosoziale Lebensbedingungen. Ungeachtet dessen ist eine Opioidabstinenz das erklärte langfristige Ziel der Behandlung, was allerdings für viele Betroffene nicht herstellbar ist. Unter Substitution ist allerdings der Zugang zu rehabilitativen Leistungen unseres medizinischen Systems erschwert. Um auch diesen Personen eine Chancengleichheit zu ermöglichen, hat der Dachverband der Suchtfachgesellschaft (DSG) ein Positionspapier erarbeitet. Im Konsens der beteiligten Fachgesellschaften wird gefordert, Zugangsschwellen für abstinenzorientierte Angebote im ambulanten, teilstationären und stationären Setting zu senken, reguläre Behandlungsangebote unter durchgehender Substitution ohne eingangs formuliertes Abstinenzziel und Zugangsmöglichkeiten für eine allgemeinmedizinische Rehabilitation auch für Patienten in Substitutionsbehandlungen zu schaffen und stabil substituierten Menschen mit zusätzlichen psychischen Beeinträchtigungen einen leichteren Zugang zu ambulanten, teilstationären und stationären psychotherapeutischen Behandlung zu ermöglichen.
Titel in ÜbersetzungOpiate Substitution Treatment in Medical Rehabilitation Services: Position Paper of the German Addiction Society
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftSuchttherapie
Jahrgang21
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)39-42
Seitenumfang4
ISSN1439-9903
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 02.2020

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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