Abstract
Die in den 1980er-Jahren etablierte Strahlentherapie bei Brustkrebs hat zahlreiche, relevante Veränderungen erfahren. Die Forschung hat zwar das Verständnis für die Wirkung verbessert, aber gleichzeitig auch Fragen aufgeworfen. Fokussiert wird auf Radiotherapie nach brusterhaltender Operation. Aktuelle bzw. noch laufende Studien, u.a. der ARO, werden vorgestellt. Thematisiert wird auch das Desiderat der notwendigen Skepsis (z.B. Limitationen durch zu kurze Gesamtbestrahlungszeit bei größeren Volumina, Überforderung der Reparaturkapazität gesunden Gewebes) angesichts von Versuchen, die Behandlungszeit noch weiter zu minimieren. Mit Einführung der Hypofraktionierung hat sich der Vorteil der Teilbrustbestrahlung bezüglich der Behandlungszeit verringert; daher wäre ein Trend weg von der Teilbrustbestrahlung plausibel, in den USA etwa ist er schon zu beobachten. Allerdings bleibt sie bei brusterhaltender Operation von Rezidiven nach Radiotherapie die einzig sinnvolle strahlentherapeutische Option.
| Titel in Übersetzung | Radiation therapy after breast-conserving surgery for breast cancer: Current developments and study concepts |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gynakologe |
| Jahrgang | 50 |
| Ausgabenummer | 11 |
| Seiten (von - bis) | 879-884 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0017-5994 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.11.2017 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation beim Mammakarzinom: Aktuelle Entwicklungen und Studienkonzepte“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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