Abstract
Die Bedeutung des Schlafes für Gedächtnisprozesse ist weithin akzeptiert. Dem Modell der „aktiven systemischen Gedächtniskonsolidierung“ entsprechend kommt es zu einer Reaktivierung und Neuordnung hippocampusabhängiger Gedächtnisinhalte während des Schlafes. Dabei spielen Phänomene wie „langsame Oszillationen“ und Schlafspindeln eine wichtige Rolle. Diese Prozesse können bei bestimmten neuropsychiatrischen Erkrankungen spezifisch gestört sein. Beispiele dafür sind die Schizophrenie, Demenz und Insomnie. Die gezielte Therapie der Veränderungen des Schlafes sollte nicht nur Schlafparameter normalisieren, sondern auch die assoziierten Gedächtnisverminderungen behandeln und so zu einer Steigerung der funktionellen und sozialen Leistungsfähigkeit der Patienten führen.
| Titel in Übersetzung | Disorders of memory formation during sleep in neuropsychiatric disorders |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Somnologie |
| Jahrgang | 20 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 16-21 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 1432-9123 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.03.2016 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Störungen der Gedächtnisbildung im Schlaf bei neuropsychiatrischen Erkrankungen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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