Abstract
Ob spezifische Spracherwerbsstörungen tatsächlich häufiger bei Jungen als bei Mädchen auftreten, konnte bisher nicht sicher bewiesen werden. Die Meta-Analyse von Whitehouse versucht durch Betrachtung zahlreicher aktueller Studien Klarheit zu schaffen.
J Speech Lang Hear Res 2010; 53: 1015–1025
Bei der spezifischen (umschriebenen) Spracherwerbsstörung, abgekürzt SSES oder USES (engl.: specific language impairment, SLI) können Komorbiditäten wie Hörstörungen und globale Entwicklungsstörungen als Ursache ausgeschlossen werden. Typischerweise findet man anamnestisch eine Häufung solcher Fälle – einschließlich Störungen des Schriftspracherwerbs – in der Familie des Kindsvaters, der Kindsmutter oder in beiden Familien. Für diese SSES oder USES sind immer wieder eine 2-3-fache Häufung männlicher gegenüber weiblicher Betroffener beschrieben – und auch immer wieder bezweifelt – worden. Seit den häufig zitierten Schlüsselarbeiten von z.B. Talall 1991, Tomblin und Buckwalter 1994 sowie Bishop 1997 wurden eine Reihe weiterer Studien publiziert, die eine Meta-Analyse mit Data-Pooling und Berechnung eines relativen Risikos ermöglichen.
J Speech Lang Hear Res 2010; 53: 1015–1025
Bei der spezifischen (umschriebenen) Spracherwerbsstörung, abgekürzt SSES oder USES (engl.: specific language impairment, SLI) können Komorbiditäten wie Hörstörungen und globale Entwicklungsstörungen als Ursache ausgeschlossen werden. Typischerweise findet man anamnestisch eine Häufung solcher Fälle – einschließlich Störungen des Schriftspracherwerbs – in der Familie des Kindsvaters, der Kindsmutter oder in beiden Familien. Für diese SSES oder USES sind immer wieder eine 2-3-fache Häufung männlicher gegenüber weiblicher Betroffener beschrieben – und auch immer wieder bezweifelt – worden. Seit den häufig zitierten Schlüsselarbeiten von z.B. Talall 1991, Tomblin und Buckwalter 1994 sowie Bishop 1997 wurden eine Reihe weiterer Studien publiziert, die eine Meta-Analyse mit Data-Pooling und Berechnung eines relativen Risikos ermöglichen.
| Titel in Übersetzung | Language disorders - Specific language disorder is more common in boys? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Sprache Stimme Gehor |
| Jahrgang | 34 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seitenumfang | 1 |
| ISSN | 0342-0477 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.12.2010 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Zitieren
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver