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Soziale Ungleichheit und Rehabilitation bei psychischen Erkrankungen

K. Hofreuter-Gätgens*, R. Deck, O. Von Dem Knesebeck

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Ziel der Studie: Das Konzept der sozialen Lagen integriert horizontale (Alter, Geschlecht) und vertikale (Beruf, Bildung) Ungleichheitsindikatoren und wird im Folgenden erstmals zur Analyse von Ungleichheiten in der Rehabilitation psychischer Erkrankungen angewendet.

Methode: Anhand einer Befragung in Norddeutschland wurden bei 327 Rehabilitanden soziallagenspezifische Ungleichheiten in der Ausgangsbelastung, der Therapieteilnahme sowie anhand einzelner Zielparameter der subjektiven Gesundheit bi- und multivariat überprüft.

Ergebnisse: Es wurden zwischen vertikal stratifizierten Sozialschichten gesundheitliche Ungleichheiten hinsichtlich der subjektiven Gesundheit zu Beginn und 4 Monate nach Entlassung festgestellt. Demgegenüber besteht keine Ungleichheit zwischen den Schichten im Behandlungsprozess.

Schlussfolgerung: Bei der Identifizierung von gesundheitlichen Ungleichheiten dominieren vertikale Indikatoren in dieser Studie, während horizontale Merkmale eine unwesentliche Rolle spielen.

Titel in ÜbersetzungSocial Inequalities and Rehabilitation among Patients with Mental Illness
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftRehabilitation (Germany)
Jahrgang55
Ausgabenummer6
Seiten (von - bis)374-380
Seitenumfang7
ISSN0034-3536
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.12.2016

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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