Abstract
Gentherapie kann sich zu einer neuen wichtigen Technik in der Behandlung und Prävention humaner Erkrankungen entwickeln. Die somatische Gentherapie zielt auf die Einschleusung neuen genetischen Materials in körpereigene Zellen, um hierdurch neue therapeutisch wirksame Gene zu exprimieren. Es werden zwei Strategien verfolgt, die zum einen auf der genetischen Korrektur des bestehenden Defektes oder der Elimination der entarteten Zellen beruhen. Methodisch stehen verschiedene Techniken des Gentransfers zur Verfügung. Neben einer Vielzahl physikalisch-chemischer Verfahren des Gentransfers, werden replikations-inkompetente Viren eingesetzt, denen vorher das therapeutisch wirksame Gen einkloniert wurde. Die beschriebenen Techniken sind in ihrer Transfektionseffizienz und der Expression des therapeutisch verwertbaren Genproduktes sehr unterschiedlich. Die klinische Applikation könnte auf zwei Arten erfolgen: Zum einen könnten genetisch modifizierende Substanzen in vivo in den Tumor injiziert werden, zum anderen könnten ex vivo genetisch modifizierte Tumorzellen als Tumorvakkzine gegeben werden. In der folgenden Übersichtsarbeit sollen in der Durchsicht bisheriger gentherapeutischer Ansätze Strategien zur Behandlung von HNO-Malignomen diskutiert werden.
| Titel in Übersetzung | Considerations of somatic gene therapy in head and neck squamous cell cancer |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Laryngo- Rhino- Otologie |
| Jahrgang | 75 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 356-362 |
| Seitenumfang | 7 |
| ISSN | 0935-8943 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1996 |
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