Abstract
Ziel der Studie: Geprüft wurde, inwiefern der aus administrativ verfügbaren Daten gebildete Risikoindex Erwerbsminderungsrente (RI-EMR) mit Rentenantragsintentionen und weiteren gesundheits- und erwerbsbezogenen Merkmalen assoziiert ist.
Material und Methoden: Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Bund wurden 2013 postalisch befragt. Die Fragebogendaten wurden zusätzlich mit administrativen Daten verknüpft. Berücksichtigt wurden Versicherte, die im Vorjahr zwar Krankengeld bezogen, im vorangegangen 4-Jahres-Zeitraum aber keine Rehabilitationsleistungen beantragt oder erhalten hatten.
Ergebnisse: 1 261 Männer und 1 465 Frauen wurden in die Analysen eingeschlossen. Die Odds für eine Rentenantragsintention waren bei Männern und Frauen mit hohen Risikoindexwerten 4,8- bzw. 3,4-mal erhöht. Hohe Werte des RI-EMR waren zudem mit einer hohen Anzahl von Tagen mit Beeinträchtigungen, einer schlechten subjektiven Arbeitsfähigkeit und häufigen Arztkontakten assoziiert.
Diskussion: Die Assoziationen des RI-EMR mit den untersuchten Merkmalen legen nahe, dass sich administrative Daten zur Identifikation von Rehabilitationsbedarf nutzen lassen.
Material und Methoden: Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Bund wurden 2013 postalisch befragt. Die Fragebogendaten wurden zusätzlich mit administrativen Daten verknüpft. Berücksichtigt wurden Versicherte, die im Vorjahr zwar Krankengeld bezogen, im vorangegangen 4-Jahres-Zeitraum aber keine Rehabilitationsleistungen beantragt oder erhalten hatten.
Ergebnisse: 1 261 Männer und 1 465 Frauen wurden in die Analysen eingeschlossen. Die Odds für eine Rentenantragsintention waren bei Männern und Frauen mit hohen Risikoindexwerten 4,8- bzw. 3,4-mal erhöht. Hohe Werte des RI-EMR waren zudem mit einer hohen Anzahl von Tagen mit Beeinträchtigungen, einer schlechten subjektiven Arbeitsfähigkeit und häufigen Arztkontakten assoziiert.
Diskussion: Die Assoziationen des RI-EMR mit den untersuchten Merkmalen legen nahe, dass sich administrative Daten zur Identifikation von Rehabilitationsbedarf nutzen lassen.
| Titel in Übersetzung | Are Administrative Data Prognostically Relevant for Intended Disability Pension Claims and Indicators of Subjective Need for Rehabilitation? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Rehabilitation (Germany) |
| Jahrgang | 54 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 172-177 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0034-3536 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 16.06.2015 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Sind administrative Daten für Rentenantragsintentionen und Indikatoren subjektiven Rehabilitationsbedarfs prognostisch bedeutsam?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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