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Schlafmangel - Risikofaktor für Adipositas und Diabetes?

S. Schmid, B. Schultes, B. Schultes

Abstract

Schlafstörungen und Schlafmangel sind in den westlichen Gesellschaften keine Seltenheit mehr. Parallel zu dieser Entwicklung nimmt die Prävalenz von Adipositas und Diabetes dramatisch zu. In letzter Zeit wurden Ergebnisse einer Reihe epidemiologischer Untersuchungen publiziert, die eine unabhängige Assoziation von Schlafmangel bzw. Schlafstörungen mit Adipositas und Diabetes zeigen. Experimentelle Studien geben zusätzlich Hinwiese darauf, dass Schlafmangel auch kausal mit der Entstehung von Adiposiats und Diabetes zusammenhängen könnte. Kurzzeitiger Schlafmangel erhöht Hungergefühle und Appetit und vermindert Glukosetoleranz und Insulinsekretion. Vermittelt werden diese Effekte wahrscheinlich über eine Beeinflussung der Sekretion verschiedener Hormone wie Ghrelin, Leptin und Kortisol sowie über das autonome Nervensystem. In dieser Übersichtsarbeit soll ein zusammenfassender Überblick über die derzeit zu diesem Thema vorliegende Literatur gegeben und die möglicherweise zugrunde liegenden pathophysiologischen Zusammenhänge dargestellt werden.
Titel in ÜbersetzungSleep Loss - A Risk Factor for Obesity and Diabetes?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftDiabetologie und Stoffwechsel
Jahrgang1
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)122-127
Seitenumfang6
ISSN1861-9002
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2006

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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