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Ruckenschmerz: Fehldiagnose osteoporose bei nicht sezernierendem multiplen myelom

S. Johannes*, T. Görke, M. E. Jöbges, W. Dillo, M. Blauth, D. Peest, T. F. Münte, R. Dengler

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Ein 62jähriger Patient wurde über 2,5 Jahre wegen chronischer Rückenschmerzen behandelt. Neben anderen unspezifischen Veränderungen wurde ein Kalksalzverlust der Wirbelkörper diagnostiziert und unter der Verdachtsdiagnose Osteoporose konservativ behandelt. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich dann eine inkomplette Querschnittsymptomatik. Die bildgebende Diagnostik zeigte eine Kompressionsfraktur des 6. Brustwirbelkörpers sowie eine Rückenmarkkompression durch Weichteilgewebe in dieser Höhe. Histopathologisch ergab sich ein Kappa-Leicht-Ketten-Plasmozytom. Im peripheren Blut konnte kein monoklonales Immunglobulin und im Urin kein Bence-Jones-Protein nachgewiesen werden.
Titel in ÜbersetzungChronic back pain: Osteoporosis versus non-secretory multiple myeloma
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftAktuelle Neurologie
Jahrgang23
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)176-178
Seitenumfang3
ISSN0302-4350
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 1996

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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