Abstract
Der plötzliche Herztod ist mit etwa 80 000 bis 100 000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland (Reanimationsregister). Dabei sind Reanimationsereignisse in der Erwachsenenmedizin deutlich häufiger als in der Kinderheilkunde. Wir berichten über einen 7 Monate alten männlichen Säugling, der leblos in der elterlichen Wohnung vorgefunden wurde. Der Primärrhythmus war Kammerflimmern und wurde durch 2-malige biphasische elektrische Schockabgabe erfolgreich terminiert. Nach ROSC (return of spontaneous circulation) wurde der Säugling auf eine pädiatrische Intensivstation verbracht. Im angefertigten 12-Kanal-EKG sah man das Bild eines akuten ST-Hebungsinfarkts (STEMI) der Vorderwand, sodass eine invasive Koronardiagnostik erfolgte. Dort zeigte sich ein Komplettverschluss des R. interventricularis anterior (RIVA) sowie ausgeprägte Koronaraneurysmata der anderen Herzkranzgefäße auf dem Boden eines Kawasaki-Syndroms.
| Titel in Übersetzung | Resuscitation of an Infant with Ventricular Fibrillation and ST-Elevation Myocardial Infarction |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Notarzt |
| Jahrgang | 34 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 80-84 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0177-2309 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.04.2018 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Reanimation eines Säuglings - ST-Hebungsinfarkt und Kammerflimmern, nicht nur ein Phänomen des Erwachsenen“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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