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Reanimation eines Säuglings - ST-Hebungsinfarkt und Kammerflimmern, nicht nur ein Phänomen des Erwachsenen

Tobias Hübner*, Patrick Kellner, Michael Schroth

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Der plötzliche Herztod ist mit etwa 80 000 bis 100 000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland (Reanimationsregister). Dabei sind Reanimationsereignisse in der Erwachsenenmedizin deutlich häufiger als in der Kinderheilkunde. Wir berichten über einen 7 Monate alten männlichen Säugling, der leblos in der elterlichen Wohnung vorgefunden wurde. Der Primärrhythmus war Kammerflimmern und wurde durch 2-malige biphasische elektrische Schockabgabe erfolgreich terminiert. Nach ROSC (return of spontaneous circulation) wurde der Säugling auf eine pädiatrische Intensivstation verbracht. Im angefertigten 12-Kanal-EKG sah man das Bild eines akuten ST-Hebungsinfarkts (STEMI) der Vorderwand, sodass eine invasive Koronardiagnostik erfolgte. Dort zeigte sich ein Komplettverschluss des R. interventricularis anterior (RIVA) sowie ausgeprägte Koronaraneurysmata der anderen Herzkranzgefäße auf dem Boden eines Kawasaki-Syndroms.
Titel in ÜbersetzungResuscitation of an Infant with Ventricular Fibrillation and ST-Elevation Myocardial Infarction
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftNotarzt
Jahrgang34
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)80-84
Seitenumfang5
ISSN0177-2309
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.04.2018

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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