Abstract
Hintergrund
Seit den 1990er Jahren haben in der orthopädischen Rehabilitation stärker berufsorientierte Programme an Bedeutung gewonnen. Obwohl Fallkohortenstudien mit Rückenschmerzpatienten auf die prognostische Bedeutung psychosozialer arbeitsplatzbezogener Faktoren für die Rückkehr an den Arbeitsplatz hingewiesen haben, werden diese Faktoren und die Wechselwirkung dieser Faktoren mit eingeschränkter körperlicher Funktionsfähigkeit im Rehabilitationsprozess bislang nur unzureichend berücksichtigt.
Methoden
Systematische Übersichtsarbeiten zum Verlauf bei Rückenschmerzpatienten wurden hinsichtlich der prognostischen Bedeutung psychosozialer arbeitsplatzbezogener Faktoren für die Rückkehr ins Erwerbsleben gesichtet.
Ergebnisse
Sieben Übersichtsarbeiten waren hinsichtlich der untersuchten Zielgröße (berufliche Wiedereingliederung) und der berücksichtigten Studienpopulationen (akut/subakut) vergleichbar. Die zusammengetragenen Übersichtsarbeiten bestätigten, dass Rückenschmerzpatienten mit geringer sozialer Unterstützung, geringem Entscheidungsspielraum, hohen psychosozialen Arbeitsanforderungen und einer ungünstigen subjektiven Erwerbsprognose eine schlechtere Prognose für die Rückkehr ins Erwerbsleben haben. Die prognostische Bedeutung der erlebten Arbeitszufriedenheit wurde hingegen widersprüchlich bewertet.
Schlussfolgerung
Eine wesentliche Aufgabe im Rehabilitationsprozess sollte darin bestehen, gesundheitsförderliche Strategien für den Umgang mit vorhandenen psychosozialen Arbeitsbelastungen zu unterstützen und zu entwickeln.
Seit den 1990er Jahren haben in der orthopädischen Rehabilitation stärker berufsorientierte Programme an Bedeutung gewonnen. Obwohl Fallkohortenstudien mit Rückenschmerzpatienten auf die prognostische Bedeutung psychosozialer arbeitsplatzbezogener Faktoren für die Rückkehr an den Arbeitsplatz hingewiesen haben, werden diese Faktoren und die Wechselwirkung dieser Faktoren mit eingeschränkter körperlicher Funktionsfähigkeit im Rehabilitationsprozess bislang nur unzureichend berücksichtigt.
Methoden
Systematische Übersichtsarbeiten zum Verlauf bei Rückenschmerzpatienten wurden hinsichtlich der prognostischen Bedeutung psychosozialer arbeitsplatzbezogener Faktoren für die Rückkehr ins Erwerbsleben gesichtet.
Ergebnisse
Sieben Übersichtsarbeiten waren hinsichtlich der untersuchten Zielgröße (berufliche Wiedereingliederung) und der berücksichtigten Studienpopulationen (akut/subakut) vergleichbar. Die zusammengetragenen Übersichtsarbeiten bestätigten, dass Rückenschmerzpatienten mit geringer sozialer Unterstützung, geringem Entscheidungsspielraum, hohen psychosozialen Arbeitsanforderungen und einer ungünstigen subjektiven Erwerbsprognose eine schlechtere Prognose für die Rückkehr ins Erwerbsleben haben. Die prognostische Bedeutung der erlebten Arbeitszufriedenheit wurde hingegen widersprüchlich bewertet.
Schlussfolgerung
Eine wesentliche Aufgabe im Rehabilitationsprozess sollte darin bestehen, gesundheitsförderliche Strategien für den Umgang mit vorhandenen psychosozialen Arbeitsbelastungen zu unterstützen und zu entwickeln.
| Titel in Übersetzung | Patients with low back pain. Psychosocial work-related factors and return to work - A literature review |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Orthopade |
| Jahrgang | 39 |
| Ausgabenummer | 9 |
| Seiten (von - bis) | 866-873 |
| Seitenumfang | 8 |
| ISSN | 0085-4530 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 09.2010 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Rückenschmerzpatienten. Psychosoziale arbeitsplatzbezogene faktoren und berufliche wiedereingliederungeine - Eine literaturübersicht“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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