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Psychologische Prädiktoren für das Auftreten Einer Major Depression Nach Schweren Unfällen

Manuela Kühn*, Ulrike Ehlert, Hans Jürgen Rumpf, Jutta Backhaus, Fritz Hohagen, Andreas Broocks

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Zusammenfassung.Theoretischer Hintergrund/Fragestellung: Ziel unserer prospektiven Studie war die Identifikation von Prädiktoren für das Auftreten einer Depression im ersten halben Jahr nach einem Unfall. Methode: Es wurden 52 Unfallpatienten untersucht. Die Ersterhebung erfolgte innerhalb der ersten sechs Wochen nach dem Unfall. Ergebnisse: Depressive Patienten gaben kurz nach dem Unfall eine geringere Lebenszufriedenheit und soziale Unterstützung an und berichteten häufiger über psychische Störungen und traumatische Erlebnisse vor dem Unfall als Nicht-Depressive. Außerdem litten sie zum Zeitpunkt der Ersterhebung häufiger unter psychischen Störungen und fühlten sich durch die psychischen Symptome stärker beeinträchtigt. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse legen nahe, dass Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung einer Depression bereits kurz nach einem Unfall identifiziert werden können.
Titel in ÜbersetzungPsychological predictors for the development of major depression after severe accidents
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift fur Klinische Psychologie und Psychotherapie
Jahrgang37
Ausgabenummer2
Seiten (von - bis)89-94
Seitenumfang6
ISSN1616-3443
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2008

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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