Abstract
Hintergrund: Es ist bekannt, dass akustische Stimmmerkmale mit perzipierter Heiserkeit korrelieren. Um diese Korrelation diagnostisch nutzbar zu machen, sollte eine Skalierung geeigneter Parameter nach einem bekannten psychoakustischen Stimmbewertungsverfahren, dem RBH-Index, entwickelt werden.
Methoden: Es wurde ein akustischer Datensatz von 120 normalen und heiseren Stimmen verwendet, für den multizentrisch ermittelte RBH-Bewertungen vorlagen. Mit einer Regressionsbaumanalyse wurden aus einer Vielzahl akustischer Parameter diejenigen identifiziert, die am stärksten an einer korrekten Klassifikation beteiligt waren. Mit diesen Parametern wurden Feedforward-Netze trainiert und in ein Computerprogramm für die praktische Anwendung implementiert.
Ergebnisse: Die mittleren Wahrscheinlichkeiten für korrekte Klassifikation betrugen 0,65 - 0,85, also weit mehr als die doppelte Ratewahrscheinlichkeit (0,25). Das Computerprogramm war in der Lage, zu 40 % sowohl für Rauigkeit als auch Behauchtheit, zu 65 % wenigstens in Rauigkeit oder Behauchtheit korrekt zu klassifizieren.
Schlussfolgerungen: Es wurde ein neues psychoakustisch basiertes Klassifikationssystem entwickelt. Die hier verwendeten Klassifikationsschemata erlauben zukünftig auch die Berücksichtigung anderer Parameter, wie z. B. GNE, wodurch die Klassifikationsgenauigkeit eventuell noch gesteigert werden kann.
Methoden: Es wurde ein akustischer Datensatz von 120 normalen und heiseren Stimmen verwendet, für den multizentrisch ermittelte RBH-Bewertungen vorlagen. Mit einer Regressionsbaumanalyse wurden aus einer Vielzahl akustischer Parameter diejenigen identifiziert, die am stärksten an einer korrekten Klassifikation beteiligt waren. Mit diesen Parametern wurden Feedforward-Netze trainiert und in ein Computerprogramm für die praktische Anwendung implementiert.
Ergebnisse: Die mittleren Wahrscheinlichkeiten für korrekte Klassifikation betrugen 0,65 - 0,85, also weit mehr als die doppelte Ratewahrscheinlichkeit (0,25). Das Computerprogramm war in der Lage, zu 40 % sowohl für Rauigkeit als auch Behauchtheit, zu 65 % wenigstens in Rauigkeit oder Behauchtheit korrekt zu klassifizieren.
Schlussfolgerungen: Es wurde ein neues psychoakustisch basiertes Klassifikationssystem entwickelt. Die hier verwendeten Klassifikationsschemata erlauben zukünftig auch die Berücksichtigung anderer Parameter, wie z. B. GNE, wodurch die Klassifikationsgenauigkeit eventuell noch gesteigert werden kann.
| Titel in Übersetzung | Psychoacoustical scaling of acoustical voice parameters by multicenter voice ratings |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Laryngo- Rhino- Otologie |
| Jahrgang | 80 |
| Ausgabenummer | 3 |
| Seiten (von - bis) | 117-122 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0935-8943 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2001 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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