Abstract
Infertilität betrifft etwa 5–10% aller Frauen in der reproduktiven Lebensphase. Infertilität ist mit Depression, Angst und gestörtem Essverhalten assoziiert. Ein Teil dieses Zusammenhangs kann durch die von Infertilität verursachte emotionale Belastung erklärt werden. Da psychische Störungen wie schwere depressive Störungen und Essstörungen auch prospektiv mit Infertilität assoziiert sind, wird ein bidirektionaler Zusammenhang angenommen. Eine besondere Beziehung besteht insbesondere zwischen psychischen Störungen und den wichtigsten Ursachen von Infertilität aufgrund ovulatorischer Faktoren, der hypothalamischen Amenorrhö und dem polyzystischem Ovarialsyndrom. Pilotstudien zeigen, dass Psychotherapie eine wichtige Komponente der Behandlung von Infertilität darstellen kann.
| Titel in Übersetzung | Mental disorders and female infertility |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Nervenarzt |
| Jahrgang | 83 |
| Ausgabenummer | 11 |
| Seiten (von - bis) | 1442-1447 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0028-2804 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 11.2012 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
- Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Psychische Störungen und weibliche Infertilität“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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