Abstract
Trotz variierender Inzidenzzahlen mit konstantem Nord-Süd-Gefälle ist das Geschlechterverhältnis weltweit nahezu identisch. Für die Riesenzellarteriitis (RZA) ist ein bis zu 4-fach erhöhtes Erkrankungsrisiko für Frauen bekannt, während das Verhältnis bei den ANCA-assoziierten Vaskulitiden (AAV) ausgeglichen ist. So wie Assoziationen autosomaler Allele mit einzelnen Vaskulitiden und deren spezifischen Krankheitsverläufen bereits bekannt sind, so erscheint auch eine geschlechtsspezifische genetische Veranlagung zumindest für die RZA möglich. Eine nachweisliche Dysfunktion des Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Regelkreislaufs könnte dabei verantwortlich für die Initiierung der autoimmunen Entzündungsreaktion sein, die letztendlich auch zu Großgefäßvaskulitiden führen kann. Neben dem erhöhten weiblichen Erkrankungsrisiko ist auch ein geschlechtsspezifischer Krankheitsverlauf v. a. für die RZA bekannt, weniger deutlich für die AAV. Dieser geschlechtsspezifische Krankheitsverlauf hat direkten Einfluss auf die Therapieempfehlung.
| Titel in Übersetzung | Primarily systemic vasculitides. Sex-specific differences |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Gefäßchirurgie |
| Jahrgang | 12 |
| Ausgabenummer | 6 |
| Seiten (von - bis) | 429-434 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0948-7034 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 12.2007 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
Strategische Forschungsbereiche und Zentren
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