Abstract
Ziel: Die Methode der optischen Kohärenztomographie (OCT) wurde bezüglich ihrer Eignung zur Vermessung des vorderen Augenabschnitts, der Kornea und thermischer Gewebeschädigungen untersucht. Beispielhaft wurden hierzu im Rahmen der Laserthermokeratoplastik (LTK) die Veränderungen der Hornhautdicke durch die Bestrahlung sowie die induzierten thermischen Läsionen vermessen.
Material und Methoden: Mit dem von uns entwickelten experimentellen Scanning-OCT wurden mit einer optischen Auflösung von ca. 20 µm axial und 25 µm lateral x-z-Schnitte des vorderen Augenabschnitts vorgenommen. Als Modellauge dienten frisch enukleierte, tonisierte Schweineaugen. Thermische Läsionen wurden mit einer kontinuierlich emittierenden Laserdiode (λ = 1,86 µm) und verschiedenen Bestrahlungsparametern appliziert. Vor und nach Koagulation wurden die Hornhaut von Limbus zu Limbus in einem zentralen OCT-Schnittbild dargestellt sowie die einzelnen Koagulationsherde vermessen.
Ergebnisse: Globale und lokale Hornhautdickenänderungen sowie der Abstand Hornhaut-Linse lassen sich mit hoher Genauigkeit bestimmen. Thermische Läsionen sind in ihren Ausdehnungen klar darstellbar und zeigen gute Übereinstimmungen mit histologischen Schnittbildern, sind jedoch aufgrund der optischen Auflösung an ihren Rändern nicht so scharf abgegrenzt, wie von histologischen Präparaten bekannt.
Schlußfolgerung: Mit der Methode der OCT lassen sich in vitro und, mit reduzierter Auflösung, auch in vivo quantitative Vermessungen des vorderen Augenabschnitts vornehmen. Aufgrund der qualitativ guten Übereinstimmung des Ausmaßes thermischer Schädigungen der Hornhaut mit der histologischen Morphometrie läßt sich dieses Meßverfahren auch klinisch nach LTK zur Kontrolle der Ausdehnung und Denaturierungstiefen von Koagulationen sowie zur Untersuchung des individuellen Heilungsverlaufs verwenden.
Material und Methoden: Mit dem von uns entwickelten experimentellen Scanning-OCT wurden mit einer optischen Auflösung von ca. 20 µm axial und 25 µm lateral x-z-Schnitte des vorderen Augenabschnitts vorgenommen. Als Modellauge dienten frisch enukleierte, tonisierte Schweineaugen. Thermische Läsionen wurden mit einer kontinuierlich emittierenden Laserdiode (λ = 1,86 µm) und verschiedenen Bestrahlungsparametern appliziert. Vor und nach Koagulation wurden die Hornhaut von Limbus zu Limbus in einem zentralen OCT-Schnittbild dargestellt sowie die einzelnen Koagulationsherde vermessen.
Ergebnisse: Globale und lokale Hornhautdickenänderungen sowie der Abstand Hornhaut-Linse lassen sich mit hoher Genauigkeit bestimmen. Thermische Läsionen sind in ihren Ausdehnungen klar darstellbar und zeigen gute Übereinstimmungen mit histologischen Schnittbildern, sind jedoch aufgrund der optischen Auflösung an ihren Rändern nicht so scharf abgegrenzt, wie von histologischen Präparaten bekannt.
Schlußfolgerung: Mit der Methode der OCT lassen sich in vitro und, mit reduzierter Auflösung, auch in vivo quantitative Vermessungen des vorderen Augenabschnitts vornehmen. Aufgrund der qualitativ guten Übereinstimmung des Ausmaßes thermischer Schädigungen der Hornhaut mit der histologischen Morphometrie läßt sich dieses Meßverfahren auch klinisch nach LTK zur Kontrolle der Ausdehnung und Denaturierungstiefen von Koagulationen sowie zur Untersuchung des individuellen Heilungsverlaufs verwenden.
| Titel in Übersetzung | Optical coherence tomography of cornea and anterior segment of the eye |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Ophthalmologe |
| Jahrgang | 94 |
| Ausgabenummer | 7 |
| Seiten (von - bis) | 481-486 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0941-293X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 07.1997 |
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