Abstract
Eine häufige und klinisch schwerwiegende Komplikation des Vorhofflimmerns stellt der kardioembolische zerebrale Gefäßverschluss dar. Ort dieser Emboliequelle ist in der Mehrzahl der Fälle das linke Vorhofohr. Durch einen chirurgischen Verschluss des linken Auriculums im Rahmen einer Ablationstherapie gelingt vermutlich eine Reduktion dieser Schlaganfälle. Als mögliche Therapie stehen unterschiedliche chirurgische Techniken zur Verfügung: die Exklusion durch Übernähung oder Knotenverschluss oder die Exzision mittels Schere oder Klammernaht. Alle genannten Techniken weisen ein gewisses Restrisiko in Bezug auf Rekanalisation, Wiedereröffnung, weiterhin bestehende Kommunikation mit dem linken Vorhof oder erneute Thrombenbildung auf. In Anbetracht der postoperativen Ergebnisse stellt die chirurgische Exzision die Therapie der Wahl zum Ausschluss des linken Vorhofohres dar. Ob dieser Eingriff tatsächlich zu einer Reduktion der Schlaganfallsrate, insbesondere bei Patienten mit Vorhofflimmerrezidiv nach Ablationstherapie, führt, muss anhand von großen, prospektiv randomisiert kontrollierten Studien untersucht werden.
| Titel in Übersetzung | Surgical closure of the left atrial appendage in patients with atrial fibrillation: Indications, techniques and results |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Herzschrittmachertherapie und Elektrophysiologie |
| Jahrgang | 24 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 53-57 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0938-7412 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 01.03.2013 |
UN SDGs
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SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Operative Verfahren zum Verschluss des linken Vorhofohrs bei Patienten mit Vorhofflimmern: Indikationen, Techniken und Ergebnisse“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Zitieren
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