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Operative techniken: Blase - Vordere exenteration der frau

A. G. Anastasiadis, A. S. Merseburger, M. A. Kuczyk, Arnulf Stenzl

Abstract

Die vordere Exenteration der Frau beinhaltet die Zystektomie, die Hysterektomie, die (optional unilaterale) Adnexexstirpation, die Resektion der vorderen Vaginalwand sowie eine pelvine Lymphadenektomie. Bei sorgfältig selektionierten Patientinnen ist eine Urethrektomie nicht erforderlich, da die Inzidenz von sekundären Harnröhrentumoren in 2 großen Serien von mehr als 600 Harnblasenkarzinompatienten 1,4 und 2 % betrug [1] [3].

Obwohl der orthotope Blasenersatz nach Zystektomie bei Männern während der letzten 10 Jahre zunehmend populärer geworden ist, so hielt man bei Frauen diese Form der Harnableitung aufgrund der Notwendigkeit der Urethrektomie für inadäquat. Neuere Ergebnisse aus der Mitte der 90er-Jahre ergaben jedoch, dass man ausgewählten Patientinnen mit Transitionalzellkarzinomen nach radikaler Zystektomie durchaus den funktionellen Harnröhrenabschnitt erhalten kann, ohne ein onkologisches Risiko hinsichtlich der Entwicklung von Lokalrezidiven einzugehen [2] [4].
Titel in ÜbersetzungSurgical techniques: Bladder - Female anterior pelvic exenteration
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftAktuelle Urologie
Jahrgang40
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)253-265
Seitenumfang13
ISSN0001-7868
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2009

UN SDGs

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen

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  • Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)

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