Operative Gastroenterologie, interventionelle Radiologie und perkutane Therapieverfahren: Was bleibt in Zukunft für die Viszeralchirurgie?

H. Feußner*, D. Wilhelm, M. Kleemann, W. Lamad, M. Bajbouj, T. Rasche, A. Meining

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Therapeutische Interventionen werden immer mehr unter dem Gesichtspunkt der Traumaminimierung weiterentwickelt. Dabei werden auch in der Viszeralmedizin bisher klassische operative-chirurgische Indikationen durch schonendere interventionell-gastroenterologische oder interventionell-radiologische und neuerdings sogar auch perkutane Behandlungsansätze abgelöst. Mittelfristig wird sich die Viszeralchirurgie deshalb erheblich wandeln. Da dieser Wandel aber heute noch nicht zuverlässig vorausgesagt werden kann, wurden in einer interdisziplinären Diskussionsrunde vier unterschiedliche Entwicklungsszenarien formuliert, die von der völligen Bedeutungslosigkeit der Viszeralchirurgie bis zur vollständigen Renaissance – allerdings auf einem niedrigeren Niveau als heute – reichen. Die tatsächliche Entwicklung wird sich wahrscheinlich irgendwo zwischen den beiden Polen bewegen. Da sie zum heutigen Zeitpunkt wenigstens teilweise noch mitgestaltet werden kann, ist eine vorausschauende Diskussion sinnvoll und notwendig.
Titel in ÜbersetzungInterventional gastroenterology and radiology as well as percutaneous treatment: What will be left for visceral surgery?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftEndoskopie Heute
Jahrgang25
Ausgabenummer1
Seiten (von - bis)5-7
Seitenumfang3
ISSN0933-811X
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 13.03.2012

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Profilbereich: Lübeck Integrated Oncology Network (LION)

Fingerprint

Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Operative Gastroenterologie, interventionelle Radiologie und perkutane Therapieverfahren: Was bleibt in Zukunft für die Viszeralchirurgie?“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

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