Abstract
Die fortschreitende Entwicklung in Hard-und Software hat die Möglichkeiten der Augenbewegungsmessung im klinischen und wissenschaftlichen Einsatz erheblich erweitert. Jedes Messprinzip weist Vor- und Nachteile auf, die in diesem Kapitel dargelegt werden. Die konventionelle Elektrookulographie (EOG) ist trotz ihrer Artefaktanfälligkeit und schlechten Auflösung immer noch der Goldstandard für die klinische Routine, da sie einfach handhabbar, preisgünstig und risikolos ist und horizontale Augenbewegungen auch bei geschlossenen Lidern hinreichend genau misst, zudem Lidschläge erkennen lässt. Das magnetische Search-Coil-System dagegen ist invasiv und erfordert großen technischen Aufwand, liefert jedoch die exaktesten Messdaten, und zwar in allen drei Dimensionen. Videosysteme nähern sich allmählich diesem Standard (auch 3D) und erreichen hinreichend hohe Abtastfrequenzen für eine Sakkadenanalyse. Das Signal-Rausch-Verhältnis und die Positionsstabilität der Daten ist dabei erheblich besser als von den 2-dimensionalen Infrarot-Reflexions-Systemen (Limbustracker), die jedoch ohne großen Aufwand auch mobil eingesetzt werden können.
| Titel in Übersetzung | Oculographic methods |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Klinische Neurophysiologie |
| Jahrgang | 31 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 199-203 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 1434-0275 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2000 |
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
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