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Nichtmuskelinvasives Urothelkarzinom: Ist die Anwendung von BCG noch notwendig?

F. Vom Dorp*, S. Tschirdewahn, H. Rübben, D. Jocham

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Patienten mit nichtmuskelinvasiven Tumoren der Harnblase werden risikoadaptiert behandelt. Im Falle nichtinvasiver Low-grade-Tumoren erfolgt die transurethrale Resektion, die von einer Instillationsbehandlung postoperativ zur Rezidivprophylaxe begleitet werden kann. Im Falle von nichtinvasiven High-grade-Tumoren erfolgt nach der initialen Resektion eine Nachresektion innerhalb von 4–6 Wochen. Im Falle eines Carcinoma in situ oder eines T1-High-grade-Karzinoms sehen die Leitlinien eine Therapie mit BCG zur Rezidiv und Progressionsprophylaxe vor. Grundlage sind große Metaanalysen, welche eine etwa 4- bis 5%ige Reduktion der Tumorprogression zeigen. Publikationen aus 2009 und 2010 sehen den vorbeschriebenen Vorteil kritisch und sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit.
Titel in ÜbersetzungNon-muscle-invasive transitional cell carcinoma. Is BCG still a necessary part of treatment?
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUrologe - Ausgabe A
Jahrgang49
Ausgabenummer10
Seiten (von - bis)1274-1276
Seitenumfang3
ISSN0340-2592
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01.10.2010

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  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
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