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Neurobiologische aspekte zur atiologie und pathophysiologie der zwangsstorung

A. Kordon*, F. Hohagen

*Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Abstract

Die Zwangsstörung ist mit einer Prävalenz von 1 - 2 % eine häufige psychiatrische Erkrankung. Sie ist durch wiederkehrende Gedanken, Ideen und/oder wiederholt ablaufende Verhaltensweisen charakterisiert, die den Betroffenen erheblich belasten. Im letzten Jahrzehnt wurden unterschiedliche Modelle zur Pathophysiologie der Zwangsstörung entwickelt. In diesem Artikel werden drei verschiedene neurobiologische Modelle vorgestellt: 1. Modell der dysfunktionalen kortikostriatalen Regelkreise, 2. die zentrale Rolle der Amygdala, 3. neurochemisch-serotonerges Modell. Diese Modelle schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich und sollten am besten in ein biopsychosoziales Gesamtkonzept integriert werden. Die Erkenntnisse aus der Neurobiologie haben unmittelbare Auswirkungen auf die Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie der Zwangsstörung.
Titel in ÜbersetzungNeurobiological aspects of the etiology and pathophysiology of obsessive-compulsive disorders
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftPPmP Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Jahrgang50
Ausgabenummer11
Seiten (von - bis)428-434
Seitenumfang7
ISSN0937-2032
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2000

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
    SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen
  2. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Strategische Forschungsbereiche und Zentren

  • Forschungsschwerpunkt: Gehirn, Hormone, Verhalten - Center for Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

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